Wasserstoffstrategie

Wasserstoffstrategie verabschieden – SPD-Bundestagsfraktion fordert ambitioniertere Ausbauziele

„Wir als SPD-Bundestagsfraktion machen uns für eine nachhaltige Wasserstoffstrategie stark. Es braucht ambitioniertere Ausbauziele für die Wasserstoff-Technologie in Deutschland, nur dann können wir etwas erreichen“, so die Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller. „Am Standort Wilhelmshaven gibt es viele Potenziale im Bereich Wasserstoff. Die bisherigen Gespräche zu den Bereichen LNG, Power-to-gas und grünes Gas aber eben auch zur Speichertechnologie machen dies deutlich. Diese Ideen und auch Wilhelmshaven als Energiedrehscheibe gilt es nun weiterzuentwickeln und im Rahmen einer nationalen Strategie einzubetten.“

Möllers Fraktion hatte am Dienstag in ihrer Sitzung ein entsprechendes Papier verabschiedet. „Wir wollen, dass die sogenannte Elektrolyseleistung von Wasserstoff mit Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030 auf mindestens 10 Gigawatt (GW) erhöht wird. Nur dann ist ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen möglich. Zudem müssen wir über eine Reform von Steuern und Umlagen auf den eingesetzten Strom sprechen oder die Umsetzung mit Geld aus dem Klimafonds der Regierung unterstützen“, so Möller. Unabdingbar dafür sei jedoch, dass es endlich eine Nationale Wasserstoffstrategie des Bundeswirtschaftsministers gebe. „Auf diese warten wir seit Monaten und nichts passiert. Der Entwurf wird einfach immer weiter verschoben, weil der Bundeswirtschaftsminister auf der Bremse steht und maximal 3 bis 5 Gigawatt Elektrolyseleistung will.“ Zur Wasserstoffstrategie liege bisher lediglich eine Entwurfsfassungen vor. Über die Inhalte, Einsatzorte und die der Förderungen für verschiedene Wasserstoffarten streiten derzeit Wirtschafts-, Umwelt- und Forschungsministerium.

„Wasserstoff ist global eine technologische Schlüsselkompetenz, in der deutsche Unternehmen aktuell führend sind“, betonte Möller. “Das Taktieren des Wirtschaftsministeriums gefährdet diese Führungsrolle und verhindert somit auch das Erreichen der Klimaziele.“ Auch machten die Abgeordneten der SPD im beschlossenen Papier deutlich, dass sie eine Förderung der Produktion von Wasserstoff auf Basis von Erdgas ablehnen. Dies steht im Gegensatz zum Konzept des Wirtschaftsministers. „Wasserstoff kann als klimafreundlicher Brennstoff gerade für die Industrie genutzt werden. Insbesondere müssen klimafreundliche Lösungen für Schwerlaster, die Schifffahrt sowie die Chemie- und Stahlindustrie gefunden werden. Hier müssen wir darüber sprechen, wie wir Anreize für den Umstieg schaffen.“ Möller unterstrich, dass sie sich dafür einsetze, dass auch Wilhelmshaven Teil der strategischen Überlegungen sei und dem Standort und der umliegenden Region eine Schlüsselrolle zukommen müsse.

 

Lena Gronewold

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