Pivot to Asia und der damit verbundene Bedeutungsverlust Europas. Eine geostrategische Perspektive

Wenn Donald Trump den Abzug von ca. 12.000 US-Soldaten ankündigt, handelt es sich dabei weder um einen „Rachefeldzug“ gegen das NATO-Mitglied Deutschland, das seine Beiträge nicht erhöhen will, noch um einen Strategiewechsel in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik. Ganz im Gegenteil: Mit dem Plan setzt Trump die bereits unter seinen Vorgängern eingeleitete Neuorientierung der Weltmacht in Richtung Asien >Pivot to Asia< fort. Eine der Begleiterscheinungen: Europa und Deutschland verlieren immer weiter an Bedeutung. Der Beitrag erläutert, welches strategische und geopolitische Kalkül hinter der „Pivot to Asia“-Strategie der US-Administration steht und erklärt, wie die Verhandlungen für ein „New START“-Abkommen (Begrenzung von Atomwaffen) – zukünftig mit China? – in diesem Zusammenhang einzuordnen sind.

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Von: Ludolf von Löwenstern

Ludolf von Löwenstern

Ludolf Baron von Löwenstern studierte Wirtschaftswissenschaften und ist ein Familien-Unternehmer. Aufgrund seiner Expertise, unter anderem als Gründer und Chairman des European Strategic Institutes, ist er Vortragender auf vielen nationalen und internationalen Veranstaltungen. Als Kapitän zur See der Reserve ist er Sonderbeauftragter beim Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte und Unterstützungskräfte. Er fungiert ehrenamtlich unter anderem im Deutsches Maritimes Institut (DMI) als Experte, im Wirtschaftsrat Deutschland und in der Alsterdorfer Stiftung. Er ist in mehreren Unternehmensbeiräten vertreten und hat diverse Bücher, Studien, Trend-Reports und Beiträge verfasst.

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