“Marineschiffbau muss Schlüsseltechnologie werden”

Möller begrüßt Forderung der IG Metall – Marineschiffbau muss Schlüsseltechnologie werden

“Es herrscht schon lange Handlungsbedarf! Das Kabinett muss nun endlich den Marine-Überwasserschiffbau zur Schlüsseltechnologie erklären”, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller. Sie begrüßt die Forderung der IG Metall an die Bundesregierung nach einem Spitzengespräch zur Zukunft des Überwasserschiffbaus. “Wir haben bereits im Koalitionsvertrag, dass der Überwasserschiffbau zur Schlüsseltechnologie erklärt wird. Die zuständigen Minister, insbesondere der Wirtschaftsminister und die Verteidigungsministerin müssen jetzt Klarheit schaffen und das Thema nicht weiter verschleppen”, betont Möller und fordert, dass nun endlich die Umsetzung erfolge. “Das entsprechende Strategiepapier soll sich in der Ressortabstimmung befinden. Diese muss nun zügig vorangetrieben werden, denn die deutsche Marine braucht dringend neue Schiffe und diese müssen angesichts der in die Zukunft reichenden Einsatz- und Übungsdichte zügig und nachhaltig beschafft werden. Durch das bestehende Verfahren werden die Schiffe nicht schnell genug beschafft, Personal- und Infrastrukturvorhaben und nicht zuletzt die Flotten- und Einsatzplanung leiden darunter. Es hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass eine europaweite Ausschreibung einerseits zu zeitaufwendig ist und uns hier viele Nachteile dadurch entstehen. Zudem sind viele der europäischen Werften staatlich subventioniert oder sogar in staatlicher Hand: Das ist keine faire Wettbewerbssituation für unsere kleinen und mittelständischen Werften.” Auch die IG Metall sieht die Bundesregierung in der Verantwortung, um die Zukunft der Branche und die Arbeitsplätze von ca. 15.000 Beschäftigten auf den Werften und bei Zulieferern zu sichern. Möller betont, dass es der richtige Weg sei den Überwasserschiffbau zur Schlüsseltechnologie zu erklären. “Wir haben dies schon lange gefordert, denn wenn der Marine-Überwasserschiffbau Schlüsseltechnologie wird, dann fördern wir nicht nur den Erhalt von Know-How im eigenen Land, auch Milliarden von Steuergeldern, die in den Schiffbau fließen bleiben im Land”, so Möller. “Unsere Küsten sind geprägt von der Werftindustrie, die seit über 100 Jahren bei uns beheimatet ist. Wir hier haben schon immer wegweisende Schiffsklassen entwickelt und gebaut. Wir hier haben das Know-How und die Erfahrung im Schiffbau und das seit vielen Generationen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Wir brauchen deswegen den Überwasserschiffbau als Schlüsseltechnologie um genau das hier zu halten.”

obenstehend erhalten Sie eine Pressemitteilung von Siemtje Möller.

Mit freundlichen Grüßen

Lena Gronewold

Büro Siemtje Möller, Mitglied des Deutschen Bundestagesfür den Wahlkreis Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund

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