Binnenschifffahrtsweg Mittelweser darf kein Engpass bleiben

35 Unternehmen und Verbände fordern Mittelweser-Anpassung

In einer gemeinsamen Erklärung haben 25 Unternehmen und 10 Verbände das Bundesverkehrsministerium aufgefordert, die Ausbaumaßnahmen an der Mittelweser gemäß Planfeststellungsbeschluss vollständig und unverzüglich durchzuführen. Die Absicht des Verkehrsministeriums, die noch ausstehenden Rückverlegungen von Ufern im Bereich enger Fahrwasserkurven nicht auszuführen und stattdessen Begegnungsverbote und Einbahnstrecken auf ca. 40 % des Schifffahrtsweges Mittelweser anzuordnen, wird strikt abgelehnt. Nach Auffassung der Unterzeichner der Erklärung führen Begegnungsverbote zu einer Gefährdung der bestehenden Binnenschiffsverkehre. Außerdem verhindern sie den Einsatz von größeren Binnenschiffen, den sogenannten „Großmotorgüterschiffen“ (Länge 110 m), für die die Mittelweser seit vielen Jahren ausgebaut wird. Die Verkehrsabläufe werden durch zusätzliche Begegnungsverbote massiv behindert und führen dazu, dass Transporte nicht mehr planbar und verlässlich stattfinden können. Unter diesen Bedingungen werden nach Einschätzung der maßgeblichen Reedereien und Speditionen aus betrieblichen Gründen weder bei Massengütern noch bei Containertransporten Großmotorgüterschiffe eingesetzt werden können. Das Ausbauziel für die Mittelweser wird nicht erreicht und öffentliche Investitionen von über 250 Mio. Euro bleiben damit weitgehend ohne verkehrlichen Nutzen….

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Von: Wirtschaftsverband Weser

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