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    Niedersächsische Seehäfen sind Zentrum der Offshore-Industrie in der Nordsee

    Seaports of Niedersachsen GmbH
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    Herausgebende Organisation
    Beschreibung
    Brake, Cuxhaven, Emden, Stade und Wilhelmshaven schon heute führend bei der Produktion und Logistik von Windenergieanlagen

    In Niedersachsens Seehäfen herrschen ideale Voraussetzungen zur Entwicklung und Fertigung von Windenergieanlagen. Die Offshore-Basishäfen Cuxhaven und Emden sowie die Standorte Brake, Stade und Wilhelmshaven bieten hervorragende Strukturen für die in der Nordsee begonnene Errichtung von Offshore-Windparks.

    Während in anderen Hafenstandorten an der Deutschen Bucht momentan lediglich über die nicht unumstrittene Umnutzung bestehender Hafeninfrastrukturen nachgedacht wird und der Bau eines speziellen Offshore-Terminals noch in weiter Ferne zu sein scheint, bestehen in den niedersächsischen Standorten Cuxhaven und Emden bereits hervorragende Strukturen zum Verladen der Anlagen. Auch in Brake, Stade und Wilhelmshaven ist man für den Umschlag von Offshore-Windenergieanlagen bestens gerüstet.

    In Cuxhaven, optimal am seeschifftiefen Fahrwasser der Elbe mit direktem und schleusenfreiem Zugang zur Nordsee gelegen, möchten Investoren wie die STRABAG AG bereits in zwei Jahren bis zu 100 vollständig montierte Windkraft-Anlagen jährlich produzieren. Der Ausbau der Cuxhavener Hafenanlagen durch das Land Niedersachsen mit zwei zusätzlichen Liegeplätzen sowie einem Spezialliegeplatz für einen Katamaran wurde bereits in diesem Mai begonnen. Infrastrukturen wie das von der Rhenus Cuxport betriebene Mehrzweckterminal mit seinen vier Liegeplätzen und den rund 24 ha schwerlastfähig befestigten Flächen eignen sich hervorragend als Umschlagsplatz bzw. Errichterhafen für die Windparks der Zukunft. Die für den Bau des Windparks "BARD Offshore 1" verwendeten, bis zu 450 t schweren Gründungskörper (Tripiles) der Anlagen stammen aus Cuxhaven. Dort stellt sie die zur BARD-Gruppe gehörende Cuxhaven Steel Construction (CSC) bereits serienmäßig her.

    Allein vom Standort Emden ausgehend sollen in den nächsten Jahren bis zu 240 komplette Windkraftwerke der Multi-Megawatt-Klasse für die verschiedenen Windparks in der Nordsee verladen werden. Die Bauarbeiten für den Windpark "BARD Offshore 1", circa 100 km nordwestlich von Borkum entfernt, haben in diesem Frühjahr begonnen. Der Hafen Emden agiert zudem schon heute als Basis für die Versorgung von Offshore-Windparks mit vielfältigen Dienstleistungen.

    Von Brake aus werden schon seit Jahren weltweit Onshore-Windenergieanlagen exportiert. Ein ausgeklügeltes Supply-Chain-Management sorgt für die lückenlose Baustellenversorgung. Für die Verladung von Offshore-Windenergieanlagen ist man hier aufgrund dieser Erfahrungen bestens vorbereitet.

    Stade ist Produktionsstandort für Windenergie-Komponenten der Unternehmen Areva und Prokon.

    Wilhelmshaven war bereits bei der Errichtung des ersten deutschen Offshore-Windparks "Alpha Ventus" aktiv. Im Inneren Hafen in Wilhelmshaven wurden etwa die riesigen Gründungsstrukturen sowie die Trafoplattform für "Alpha Ventus" montiert und von hier aus zur Baustelle gebracht.
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    Herausgebende Organisation
    • Seaports of Niedersachsen GmbH
      Seaports of Niedersachsen GmbH

      Die Wandlung von reinen Güterumschlagsplätzen zu wichtigen Partnern bei der Organisation der gesamten Logistikkette haben die Häfen seit langem vollzogen. Neben kundenorientierter und maßgeschneiderter Logistikkonzepte ist die Konzentration der jeweiligen Hafen-Aktivitäten auf Seegüterteilmärkte