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Leitmotiv der Branche zur SMM 2010: Ressourcen- und Umweltschonung

Leitmotiv der Branche zur SMM 2010:  Ressourcen- und Umweltschonung
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26.7.2010
Aktualisiert am
26.7.2010
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Grundinformationen
Leitmotiv der Branche zur SMM 2010: Ressourcen- und Umweltschonung
Veröffentlichungsdatum :
26.7.2010
Inhalte
Leitmotiv der Branche zur SMM 2010: Ressourcen- und Umweltschonung
Abstract / Inhalt:
SMM 2010 – 24. Internationale Schiffbaufachmesse
Vom 7. bis 10. September auf dem Gelände der Hamburg Messe


Auf der SMM 2010 „ist das Leitmotiv der maritimen Branche sicherlich ressourcenschonende und umweltfreundliche Technik“, fasste Dr. Reinhard Lüken, Secretary General des Dachverbandes der europäischen Schiffbauverbände Community of European Shipyards` Associations (CESA) in einem Exklusivinterview für die Hamburg Messe die wesentlichen Trends zusammen, die die rund 2000 Aussteller aus 60 Ländern auf der Weltleitmesse der Internationalen Schiffbauindustrie vom 7. bis 10. September 2010 den mehr als 50.000 erwarteten Fachbesuchern aus aller Welt präsentieren werden.

Ein „ganzes Füllhorn“ an innovativen Lösungen werde von den SMM-Ausstellern angeboten mit teilweise „erstaunlichen Vorteilen“, so Lüken. Der große Einsatz der maritimen Industrie für dieses Themenfeld spiegele sich auch im global maritime environmental congress (gmec) wider, den der CESA Secretary General als eines der vielen Highlights während der SMM 2010 ansieht.

Nach dem Abklingen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise, die in der rekordgewohnten Schiffbaubranche im vergangenen Jahr zu einer empfindlichen Nachfrageschwäche führte, sieht Lüken eine zunehmende Konjunkturbrise für die maritime Branche, auch wenn die verstärkte Bestelltätigkeit global nicht gleichmäßig verteilt ist. Dennoch stellt der CESA-Generalsekretär fest: „Der Schiffbaumarkt bleibt auch in Europa ein langfristiger Wachstumsmarkt. Die Weltbevölkerung nimmt weiter stark zu, und die Nutzung der Weltmeere nicht nur als Transportweg intensiviert sich weiter, z.B. in den Bereichen der Energie- und Ressourcengewinnung.“ Gleichwohl deute die sehr schwache Nachfrage in 2009 auch auf globale strukturelle Verwerfungen hin. „Das Ausmaß der weltweiten Überkapazitäten sowie der staatlichen Markteingriffe sollte allen Marktteilnehmer zu denken geben“, warnt Lüken. Sorgen bereite dem Dachverband der europäischen Schiffbauer vor allem der strukturelle Unterschied der Europäer zu Marktteilnehmern in anderen Kontinenten. In Europa sei die durchschnittliche Unternehmensgröße in der maritimen Industrie erheblich geringer. Dadurch seien die Spielräume, lange Durststrecken zu überbrücken, sehr viel beschränkter.

Die europäischen Schiffbauer und Schiffbauzulieferer suchen daher schon seit geraumer Zeit ihre Marktchancen im Spezialschiffbau. Und dazu gehören laut Lüken nicht bestimmte Schiffstypen, sondern alle Produkte, die sich von den Standarddesigns in den Massenmärkten deutlich unterscheiden. „Aufgrund der hohen Innovationsdynamik und den sich substanziell verändernden Rahmenbedingung vor allem bei den Emissionen sowie Treibstoffkosten, bin ich überzeugt, dass neue, kluge Designs in sehr vielen Marktsegmenten guten Chancen haben werden. Die Möglichkeit, erfolgreich innovative technische Lösungen zu präsentieren und damit neue Märkte zu erobern, war vielleicht nie größer als heute“, ist der CESA-Generalsekretär überzeugt.

Alleinstellungsmerkmale gibt es jedoch im globalen Schiffbau immer weniger. So sind auch Asiens Werften in den Bau von Offshore-Spezialschiffen eingestiegen. Darüber scheint man sich in der Brüsseler Verbandszentrale allerdings keine großen Sorgen zu machen. Nach Lükens Ansicht bieten die europäischen Unternehmen auch im Offshore-Bereich durch permanente Weiterentwicklung „regelmäßig“ die besseren Produkte. Zum Schutze dieser innovativen Entwicklungen hat die CESA vor drei Jahren mit GuardSHIP eine Initiative und ein Handbuch zum Schutz der Intellectual Property Rights des europäischen Schiffbaus eingeführt. Das Problem des unrechtmäßigen Kopierens von neuen Technologien und Produkten sei auch in der Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie „riesengroß“ und werde bisweilen immer noch unterschätzt, sagt Lüken. „Gerade in Zeiten, in denen sich Standarddesigns kaum noch verkaufen lassen, ist der Know-how Vorsprung der alles entscheidende Faktor. Wer die Zukunft gewinnen will, darf sich beim Schutz geistigen Eigentums keine Nachlässigkeiten erlauben“, mahnt der CESA-Generalsekretär.

Zur SMM 2010, die vom 7. bis 10. September 2010 auf dem Gelände der Hamburg Messe stattfindet, werden mehr als 2000 Unternehmen aus 60 Nationen die neuesten Entwicklungen aus allen Bereichen der maritimen Industrie präsentieren. Zur führenden Messe der globalen Schiffbauindustrie werden mehr als 50.000 Fachbesucher aus über 100 Ländern erwartet.

Anlässlich der SMM 2010 findet am 7. und 8. September 2010 erstmalig der global maritime environmental congress (gmec) statt. Auf diesem hochrangigen Kongress treffen sich über 700 namhafte Vertreter aus Industrie, Politik, Wissenschaft, Marine und Umweltschutz, um konkrete Lösungen für eine ökologische und nachhaltige Schifffahrt zu erarbeiten und vorzustellen. www.gmec-hamburg.com

Das vollständige Interview finden Sie auf der SMM-website www.smm-hamburg.com, das entsprechende Foto im Presse-Downloadbereich.
 
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