Eckhardt Rehberg: Grüne machen standortfeindliche Politik – Anträge im Haushaltsausschuss sehen Einschnitte in der maritimen Wirtschaft in Höhe von 26 Mio. Euro vor
Wie der Mecklenburger Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg, Beauftragter für die Maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Mitglied im Haushaltsausschuss berichtet, hat die Fraktion von Bündnis 90/Grüne Änderungsanträge im Haushaltsausschuss eingebracht, welche Einschnitte in der maritimen Wirtschaft in Höhe von 26 Mio. Euro zur Folge hätten.
Eckhardt Rehberg: „Die Anträge der Grünen zeugen von einer technologiefeindlichen Politik unter Ausblendung der besonderen Situation des Werftenstandorts Deutschland. Es ist schon abenteuerlich, mit welcher Praxisferne die Einschnitte begründet werden: Beispielsweise sollen die Kürzungen der Innovationshilfen durch das ZIM-Programm aufgefangen werden. Ausgeblendet wird dabei, dass im ZIM-Programm nur kleinere und mittlere Unternehmen gefördert werden können. Gleichzeitig verkennen die Grünen, dass diese Mittel zu großen Teilen eingesetzt werden, um die Schadstoffemissionen im Schiffsverkehr durch technologische Neuerungen zu reduzieren. Selbstverständlich wird die Koalition die Anträge der Grünen in der heutigen Ausschusssitzung ablehnen. Eine Politik gegen die maritime Wirtschaft an der Küste und insbesondere gegen den Standort Mecklenburg-Vorpommern wird es mit uns nicht geben.“
Die Änderungsanträge der Grünen gegenüber dem Regierungsentwurf der Bundesregierung zum Bundeshaushalt 2012 im Einzelnen:
Senkung der Mittel des Förderprogramms Maritime Technologien (vormals:
Schifffahrt und Meerestechnik) um 12,2 Mio. Euro auf 18 Mio. Euro.
Die Mittel für die Innovationshilfen zugunsten der deutschen Werfindustrie
sollen um 10 Mio. Euro auf 2 Mio. Euro gesenkt werden.
Komplette Streichung der Mittel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
der maritimen Wirtschaft.
Senkung der Mittel für das Zinsausgleichsystem auf CIRR-Basis um 2 Mio.
Euro auf 320.000 Euro.
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