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Beschreibung
Nach 44 Berufsjahren wurde Klaus-Peter Walde (63), Kapitän des Forschungsschiffes "Gauß", am Dienstag vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in den Ruhestand verabschiedet. Präsident Prof. Dr. Peter Ehlers würdigte Walde als hervorragenden Nautiker und hochgeschätzten Vorgesetzten der 20 köpfigen „Gauß“-Besatzung.
Klaus-Peter Walde begann seine berufliche Laufbahn bei der Reederei Bolten und war auf allen Weltmeeren einschließlich der Großen Seen zu Hause, bevor er 1969 zum BSH wechselte, damals noch Deutsches Hydrographisches Institut. Hier fuhr er als Offizier auf mehreren Forschungs- und Vermessungsschiffen, bis er 1980 auf die gerade in Dienst gestellte „Gauß“ kam. 24 Jahre blieb er auf diesem Schiff, davon 12 Jahre als 1. Offizier. Seit Januar 2003 führte er das Schiff als Kapitän.
Die in Hamburg beheimatete „Gauß“ ist mit einer Vermessung von 1664 BRZ das Flaggschiff der BSH-Flotte und für den Meeresumweltschutz, die Meeresforschung und die Baumusterprüfungen nautischer Anlagen und Instrumente im Einsatz. Seit ihrer Indienststellung hat sie weit über eine Million km zurückgelegt. Obwohl ihr Haupteinsatzgebiet die Nord- und Ostsee sind, hat sie fünfmal den Atlantik überquert, um in einem internationalen Projekt den Einfluss des Ozeans auf unser Klima zu untersuchen. 1986 machte sie Schlagzeilen, als sie in den radioaktiven Fallout des Reaktorunfalles von Tschernobyl geriet und die ersten Proben des verseuchten Wassers entnommen und bestimmt hat.
Klaus-Peter Walde begann seine berufliche Laufbahn bei der Reederei Bolten und war auf allen Weltmeeren einschließlich der Großen Seen zu Hause, bevor er 1969 zum BSH wechselte, damals noch Deutsches Hydrographisches Institut. Hier fuhr er als Offizier auf mehreren Forschungs- und Vermessungsschiffen, bis er 1980 auf die gerade in Dienst gestellte „Gauß“ kam. 24 Jahre blieb er auf diesem Schiff, davon 12 Jahre als 1. Offizier. Seit Januar 2003 führte er das Schiff als Kapitän.
Die in Hamburg beheimatete „Gauß“ ist mit einer Vermessung von 1664 BRZ das Flaggschiff der BSH-Flotte und für den Meeresumweltschutz, die Meeresforschung und die Baumusterprüfungen nautischer Anlagen und Instrumente im Einsatz. Seit ihrer Indienststellung hat sie weit über eine Million km zurückgelegt. Obwohl ihr Haupteinsatzgebiet die Nord- und Ostsee sind, hat sie fünfmal den Atlantik überquert, um in einem internationalen Projekt den Einfluss des Ozeans auf unser Klima zu untersuchen. 1986 machte sie Schlagzeilen, als sie in den radioaktiven Fallout des Reaktorunfalles von Tschernobyl geriet und die ersten Proben des verseuchten Wassers entnommen und bestimmt hat.
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