Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Marine Institutes (DMI) wurde eine Namensänderung des Vereins beschlossen. Das in der internationalen maritimen Community bekannte Kürzel »DMI« steht jetzt für Deutsches Maritimes Institut e.V.
Das Aufgabenfeld des Vereins – Förderung umfassenden maritimen Denkens – bleibt voll erhalten, mit der Namensänderung soll vielmehr das breite Feld der Tätigkeiten deutlicher herausgestellt werden. Der Satzung entsprechend »Förderung wissenschaftlicher Forschungen, Untersuchungen und Arbeiten auf allen Gebieten des maritimen Geschehens – unter besonderer Berücksichtigung der Seestreitkräfte – mit dem Ziel, die gewonnenen Erkenntnisse zu verbreiten und damit mehr Verständnis für maritime Zusammenhänge zu schaffen« wird das umfassende Tätigkeitsfeld nun auch im Namen deutlich.
Gegenüber den Mitgliedern begründete der Präsident des DMI, Vizeadmiral a.D. Lutz Feldt, den Antrag, in dem er darauf hinwies, dass das DMI schon seit Jahren in umfassender Form das Bewusstsein für die maritimen Interessen Deutschlands und das Verständnis für maritime Zusammenhänge fördert.
Diese Arbeit wird dabei getragen von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Marine, die über fachliche Aufgaben hinaus an maritimen Belangen interessiert sind und diese auch mitgestalten wollen. Mit bewusst breit angelegten maritimen Themen gestaltet das DMI Veranstaltungen ebenso wie seine Öffentlichkeitsarbeit. Mit Blick auf das Marine- Forum stellte Feldt fest, dass die Zeitschrift in Herausgabe des DMI mit dem seit längerer Zeit geänderten Motto »Das maritime Geschehen im Blick« bereits die Namensänderung inhaltlich vorweggenommen habe. Die Berichterstattungen über seebezogene Aspekte Deutscher Sicherheitspolitik, deutsche und ausländische Marinen, militärischen und zivilen Schiffbau, Forschung und Entwicklung, Seeverkehrswirtschaft, Meeres- und Polarforschung, Umweltschutz sowie Seefahrts- und Marinegeschichte im MarineForum sind beredtes Beispiel dafür. Abschließend resümierte Admiral Feldt die Namensänderung, indem er feststellte, dass das in Politik und Gesellschaft festzustellende zunehmende Interesse an Fragen der Nutzung der Meere und der Seewege sowie angemessener maritimer Sicherheitsvorsorge deutlich über die Verbundenheit mit der Deutschen Marine hinausgehe. Dieses erweiterte Verständnis soll auch in der neuen Bezeichnung Deutsches Maritimes Institut zum Ausdruck kommen. Der Beschluss erfolgte mit Zustimmung des Gesamtvorstandes der Marine- Offizier-Vereinigung. Der Name der Zeitschrift MarineForum bleibt dagegen unverändert erhalten. Die Satzungsänderung und Umbenennung des Vereinsnamens wurden beim Amtsgericht Bonn in das Vereinsregister eingetragen.
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