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    Schiffbauwoche vom 17.-21.9. - Schiffbau und Meerestechnik suchen helle Köpfe

    Blohm+Voss GmbH
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    Schiffbauwoche vom 17.-21.9. mit Veranstaltungen an 13 Standorten


    Schiffbau und Meerestechnik sind in Deutschland Hochtechnologiebranchen, die im Weltmarkt exzellent positioniert sind. Um die maritime Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumsdynamik kontinuierlich weiterentwickeln zu können, benötigt die maritime Industrie zunehmend hoch qualifizierten gewerblichen und akademischen Nachwuchs.

    Vom 17. - 21. September findet unter dem Motto „Die Zukunft taucht auf… SCHIFFBAU Beruf, Perspektiven, Karriere“ die Deutsche Schiffbauwoche 2007 statt. Mit dieser gemeinsamen Initiative des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM), der Gesellschaft für Maritime Technik (GMT) sowie der regionalen Sozialpartner IG Metall Bezirk Küste und NORDMETALL soll durch praxisnahe Berufsinformation dem maritimen Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

    Schülern von allgemeinbildenden Schulen und ihren Lehrern wird an 13 Standorten in sieben Bundesländern ein breites Spektrum von Informations- und Motivationsveranstaltungen geboten. Die namhaften deutschen Werften präsentieren sich gemeinsam mit den schiffs- und meerestechnischen Hochschulen und Unternehmen der Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie, um im Rahmen von Betriebsbesichtigungen, schiffstechnischen Präsentationen bis hin zu praktischen Übungen die Attraktivität maritimer Berufe zu demonstrieren.

    Bei den Ingenieuren der Fachrichtung Schiffbau und Meerestechnik übersteigt derzeit der Nachwuchsbedarf das Angebot an Hochschulabsolventen um den Faktor 2. Demographische, strukturelle und konjunkturelle Einflüsse steigern die Ingenieurnachfrage in allen Fachrichtungen. DR. RALF SÖREN MARQUARDT, Geschäftsführer des VSM, erläutert: „Der deutsche Schiffbau muss einen Generationswechsel im Ingenieurbereich bewältigen und zugleich die Fachkompetenz heben. Die wissensbasierte Schiffbauproduktion erfordert nicht nur mehr, sondern auch höher qualifizierte Ingenieure. Mit einer Auslastung der Werften für rund fünf Jahre sind die Berufsperspektiven exzellent. Anders ausgedrückt: Wir könnten einem angehenden Studenten heute schon das Schiff benennen, an dem er nach erfolgreichem Studium als Jungingenieur mitarbeiten wird“. Die vielfältigen Gründe für den akademischen und gewerblichen Fachkräftemangel, der die Zukunftsfähigkeit der maritimen Industrie bedroht, reichen vom schlechten Image technischer Berufe bis zu begrenzten schiffstechnischen Hochschulkapazitäten. DR. THOMAS KLISCHAN, Hauptgeschäftsführer von NORDMETALL, benennt die Wurzel der Probleme: "Nur jeder 3. Abiturient in Deutschland will Naturwissenschaften studieren. Wir müssen das Interesse in diesem Bereich erheblich steigern. Und das heißt: Wir können Kinder und Jugendliche gar nicht früh genug für Technik und Naturwissenschaft begeistern.

    Unsere Erfahrungen zeigen: Woran Hänschen keinen Spaß hatte, darüber denkt Hans bei der Berufswahl nicht mehr nach."

    Um auch die gewerbliche Kompetenz zu verbessern, wird die Schiffbauindustrie die Zahl ihrer Ausbildungsplätze um 10 % erhöhen und das Angebot in dualen Studienmodellen ausbauen. JUTTA BLANKAU, Bezirksleiterin der IG Metall, verweist dabei auf den Zusammenhang von Qualifikation und Standortsicherung: „Durch eine offensive Personalpolitik, gezielte Nachwuchsförderung und innovative Produkt- und Prozessgestaltung müssen die Grundlagen für die Sicherung der Standorte und der Beschäftigungsentwicklung auf den Werften gelegt werden. Qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die Grundvoraussetzung der Innovation und Entwicklung und somit die existenzielle Voraussetzung für einen modernen Schiffbau in Europa.“

    Aber die maritimen Karrierechancen beschränken sich nicht auf Werften und die Schiffbauzulieferindustrie. DR. WALTER KÜHNLEIN, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der GMT, unterstreicht die fachliche Vielfalt, die meerestechnische Berufe attraktiv macht: „Die Meerestechnik bietet in einem internationalen Umfeld vielfältige Aufgaben bei der Nutzung und dem Schutz der Meere. Die Gewinnung von Rohstoffen, Nahrungsmitteln sowie fossiler und regenerativer Energie aus dem Meer erfordert Innovationen in der Förder-, Vermessungsund Umweltschutztechnik sowie Kompetenz im Wasserbau und Küstenzonenmanagement. Ohne gesicherten Fachkräftenachwuchs ist der boomende Offshore-Markt für Deutschland nicht zu erschließen“.

    In dieser Einschätzung sind sich alle Kooperationspartner aus Unternehmen, Hochschulen und Verbänden einig. Eine Hightech-Strategie für Deutschland wird nur dann den Weltmarktanteil und die Beschäftigung erhöhen, wenn es gelingt mehr helle Köpfe für die maritime Wirtschaft zu gewinnen.




    Im Rahmen der Schiffbauwoche 2007 informierten sich am 20. September rund 130 interessierte Schülerinnen und Schüler im Ausbildungszentrum von Blohm + Voss über die akademischen Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Schiffbau und Meerestechnik. Auf dem Programm stand unter anderem eine Podiumsdiskussion mit Experten von der Technischen Universität Hamburg-Harburg, der Hochschule Bremen, Blohm + Voss und dem Germanischen Lloyd über Studium und Berufschancen. Anschließend konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei einem Rundgang einen Eindruck von dem Arbeitsalltag auf der Werft verschaffen.
    Quelle: Blohm + Voss GmbH


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      Blohm+Voss GmbH

      Hamburg der Hafen und Blohm+Voss Seit 125 Jahren steht der Name Blohm + Voss für Qualität im Schiffs- und Maschinenbau. Die Blohm + Voss GmbH ist heute ein hoch spezialisiertes Industrieunternehmen, in dem anspruchsvolle Produkte für den Weltmarkt produziert werden. Die