Komplexe Anforderungen werden durch innovative Lösungen von hoher Exzellenz für anspruchsvolle Kunden im In- und Ausland bei Unterwasser- wie Überwassersystemen und Plattformen sichergestellt. Technologisch Maßstab setzende Projekte für die Deutsche Marine dienen als überzeugende Referenz für den Export. Dies gilt ebenso für hoch effiziente U-Boote, wie auch Überwasserschiffe und Komponenten aus deutscher Entwicklung und Fertigung.
Im Unterschied zu Deutschland hat sich in wichtigen Wettbewerbsländern, wie in Frankreich, Italien, Spanien, USA und UK in der Marinetechnik eine Unternehmensstruktur ausgeprägt, die in deutlich höherem Umfang von nationalen Rüstungsaufträgen lebt. Überdies ist die Marineschiffbauindustrie in Spanien, Frankreich und Italien durch staatliche Eigentümerstruktur charakterisiert. Entsprechend deutlich exponieren sich dort die nationalen Regierungen durch Unterstützungsmaßnahmen zur Auslastung ihrer Unternehmen.
Die finanzmarktinduzierte weltweite Wirtschaftskrise hat seit Herbst 2008 die Nachfrage nach Handelsschiffneubauten, insbesondere in den Volumenmärkten, dramatisch einbrechen lassen. Parallel dazu verstärkt der weltweite Ausbau von Produktionskapazitäten, insbesondere in Asien, ein gefährliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.
Weltweiter Nachfrageeinbruch und Preisverfall sind nicht ohne Auswirkungen auf die Schiffbauindustrie in Deutschland geblieben. Allerdings gelang es ihr, durch weitere Spezialisierung auf technologisch anspruchsvolle und innovative Produkte und Dienstleistungen eine wettbewerbsfähige Antwort zu finden. Dazu zählt auch das Angebotsportfolio im Marineschiffbau sowie im Sonder- und Behördenschiffbau.
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