Banda Aceh, 01.03.2005
Die seit dem 13. Januar diesen Jahres vor Sumatra im Einsatz befindliche BERLIN transportierte im Zeitraum vom 23. bis 25. Februar 2005 etwa 25.500 Moskitonetze, Material zur Insektizidbehandlung sowie medizinisches Personal zur Einweisung in die Handhabung des Materials in die unzugänglichen Regionen Nordsumatras.
Hier leben immer noch Tausende von Tsunami-Flüchtlingen in provisorischen Unterkünften und sind somit besonders den Gefahren der Malariaübertragung ausgesetzt.
Mit Hilfe der beiden an Bord der BERLIN eingesetzten Bordhubschrauber von Typ Westland SEA KING wurden im täglichen Pendelverkehr zunächst Personal und dann Materialpakete entlang der Westküste der Provinz Aceh geflogen.
Das Personal setzte sich aus Fachleuten der Hilfsorganisationen UNICEF und MENTOR sowie Vertretern der indonesischen Behörden und Medizinern des deutschen Bundeswehrkontingentes vor Ort zusammen.
Die gute Organisation und Zusammenarbeit ergab, dass die gesamte Hilfsaktion, wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, innerhalb von drei Tagen abgeschlossen werden konnte.
Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Lutz Feldt, machte sich bei den deutschen Einsatzkräften vor Ort einen Eindruck von der Kooperation in der gemeinsamen Hilfe für die Bevölkerung Sumatras, die so schwer von der Flutkatastrophe getroffen worden ist.
Feldt überbrachte den eingesetzten Soldaten den Dank des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Peter Struck, für die geleistete und noch zu leistende Arbeit.Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

