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Antriebs-Experten bei RENK - Marine-Antriebstechnisches Sommersymposium

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Autor Hans Karr
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Beschreibung
Unter dem Titel »Propulsion Experts meet at RENK – Innovative Trends in Marine Drive Trains« ging es beim diesjährigen Sommersymposium der RENK AG um die Zukunft der MarineAntriebstechnik. In elf anspruchsvollen Vorträgen pf legten die Teilnehmer einen regen Gedankenaustausch zum aktuellen Stand von Marineantrieben und deren Einsatzmöglichkeiten. Mehr als 130 Fachleute aus Werften, Marinen und Zulieferern der Marinetechnik nutzten die Diskussionsplattform des Symposiums. Nicht nur Strategien und Theorien wurden diskutiert. In den Augsburger Werkshallen überraschte die weltweit angereisten Gäste aus 19 Nationen ein Großgetriebe, das diese Bezeichnung mehr als verdient. Das vergleichsweise sehr leise und vibrationsarme Getriebe wurde für die neuen Fregatten Klasse 125 (F125) der Deutschen Marine entwickelt. Mit den Abmessungen von 6,5 m Länge, 12,0 m Breite und 3,2 m Höhe hat es ein Gesamtgewicht von 137 t. Es ist ausgelegt für Übertragungsleistungen von bis zu 29.000 kW. Das Getriebe kommt in einem CODELAG-Antriebskonzept (auch CODLAG, Combined Diesel electric and Gasturbine) auf den Fregatten zum Einbau. Zwei Elektromotoren und eine Gasturbine können dabei sowohl einzeln oder im Verbund die beiden Wellen antreiben. Eine der wesentlichen Einsatzanforderung der F125 ist das Konzept der Intensivnutzung, das eine große Herausforderung darstellt. Im Einzelnen werden hierbei unter anderem für die F125 eine Einsatzdauer im Einsatzraum von bis zu 24 Monaten, die Auslegung auf 5.000 Seebetriebsstunden pro Jahr und die Ausdehnung der Betriebserhaltungsperiode auf 68 Monate gefordert. Bedingungen, die zwangsläufig auch das Getriebe erfüllen muss. Den Einführungsvortrag hielt der ehemalige Inspekteur der Deutschen Marine,Vizeadmiral a.D. Lutz Feldt, zum Thema »Herausforderungen im Umfeld der maritimen Sicherheit«. »Die Deutsche Marine im Wandel zwischen heute und morgen« war das Thema von Kapitän zur See Rudolf Kabiersch vom Führungsstab der Marine. Er nahm zur Ausgangssituation, den zur Verfügung stehenden Schiffen, Booten und Flugzeugen sowie den Absichten der Marine Stellung und zeigte dabei die Möglichkeiten und Grenzen auf. Der Weg nach vorne wird bestimmt vom Personal und den zur Verfügung stehenden Mitteln.
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