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    Maritime Wirtschaft Niedersachsens - mit Zukunftschancen auf die Weltmärkte

    Gesellschaft für Maritime Technik e. V.
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    Erfolgreicher Parlamentarischer Abend der GMT im Niedersächsischen Landtag am 10.04.2008

    Am 10. April 2008 veranstaltete die Gesellschaft für Maritime Technik (GMT) unter dem Titel Maritime Wirtschaft Niedersachsens - mit Zukunftschancen auf die Weltmärkte einen Parlamentarischen Abend im Niedersächsischen Landtag in Hannover. Der Einladung der GMT waren 132 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefolgt. Nach den Grußworten des neu gewählten Landtagspräsidenten Hermann Dinkla an das Auditorium referierte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Walter Hirche, über die Bedeutung der Maritimen Wirtschaft für Niedersachsen.
    Dr. Ingo Bretthauer stellte im Anschluss die strategischen Schwerpunktthemen der GMT vor und wies in diesem Zusammenhang auf die Wachstumspotentiale in der Meerestechnik für die deutsche Wirtschaft hin. Die deutsche Meerestechnik verfolgt aktuell eine Reihe von systemorientierten, meerestechnischen Entwicklungsprojekten mit dem Ziel, innovative Produkte und Dienstleistungen auf dem Weltmarkt anzubieten. Die weltweiten meerestechnischen Märkte haben enorme Wachstumspotentiale und eine große Nachfrage nach innovativen Projektideen mit Forschungsbedarf. Die nichtschiffbauliche Meerestechnik umfasst alle industrielltechnischen Disziplinen, die zur Nutzung und zum Schutz der Meere dienen und auf ingenieurwissenschaftlicher Grundlage stehen.
    Ende März 2008 konnte das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr den Grundstein für das weltweite Technologiezentrum der Firma Baker Hughes in Celle legen, in dem neuartige und "intelligente" Bohrsysteme entwickelt werden sollen. Es ist damit gelungen Houston - immerhin Sitz der weltweiten Erdölindustrie - als Mitkonkurrenten um den Sitz des neuen Technologiezentrums aus dem Feld zu schlagen. Das Technologiezentrum wird Büroflächen von 7500 m² und Laboratorien von 3500 m² umfassen, mit einem Investitionsvolumen von 15 Mio. Euro. In fünf Jahren wird das Technologiezentrum komplett ausgerüstet sein und bis zum Jahr 2014 125 neue Mitarbeiter beschäftigen.
    Baker Hughes gehört zu den drei führenden Erdöl-Service-Unternehmen weltweit. Es entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für das Bohren nach Erdöl und Erdgas und die an-schließende Förderung. Im Niedersächsischen Celle sind über 1200 Mitarbeiter beschäftigt.
    Das Publikum verfolgte mit großem Interesse den Fachvortrag von Herrn Dr. Oppelt (Baker Hughes) Bahnbrechende automatische Richtbohrtechnik aus Niedersachen für die Welt. Diese neue Generation von Bohrsystemen eröffnet den Zugang zu bisher nicht erreichbaren Ressourcen besonders im Offshore-Bereich.


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