Die Koordinatorin der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Parlamentarische Staatsekretärin beim BMWi, Dagmar G. Wöhrl, informierte am 17. März 2009 über die Vorbereitung und Schwerpunkte der 6. Nationalen Maritimen Konferenz (6. NMK).
An der Konferenz werden mehr als tausend Entscheidungsträger aus den Gewerkschaften, der Politik, und der Wirtschaft teilnehmen.
Es wird trotz der bestehenden Weltwirtschaftskrise der Blick in die Zukunft gerichtet sein. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass 90% des Welthandels über die Seewege abgewickelt wird.
Das BMWi sieht sich gerade in dieser Krise und aufgrund schwieriger gesamtwirtschaftlicher Probleme, sowie Wachstumseinbußen bei den Häfen und der Schifffahrt in einer Brückenfunktion.
Um sinkende Frachtraten und Neubauzuläufe wegen akuter Liquiditätsengpässe kompensieren zu können, soll auch hier das Konjunktur Programm der Bundesregierung greifen und helfen.
In 2008 wurden 46 Schiffe bestellt, das entspricht einem Auftragsbestand von 13,3 Milliarden Euro. Allerdings werden zunehmend Aufträge storniert, dem muss entgegen gewirkt werden.
Trotzdem wird für 2012 ein Flottenzuwachs bei Containerschiffen und Massengutstückfrachtern erwartet. In den letzten 5 Jahren wurde eine Flottenverdoppelung verzeichnet.
Hier muss, um Überkapazitäten entgegen zu wirken, durch Abwracken gegengesteuert werden und in den Seehäfen müssen die Frachtraten erhöht werden.
Dies sind die Hauptziele des Pflichtenheftes bis zu 7.NMK.
Die Pflichten aus der 5. NMK nämlich mindestens 500 Schiffe wieder unter Deutscher Flagge fahren zu lasen sind erfüllt worden. Dagegen die angestrebten Ziele in der Ausbildung noch nicht, aber da sind auf gutem Wege.
Redaktion DMKN
Klaus-Peter Timm
v.l.n.r. Dr. Hesselmann, Sts Wöhrl, Frau Brodkorb, Dr. Kopka
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