Mit finanzieller Unterstützung der Gesellschaft für Maritime Technik (GMT) und reger Beteiligung von GMT-Mitgliedern fand vom 9. bis zum 13. März 2008 an der RWTH Aachen die "DSMM-2008" statt. Gerade zur rechten Zeit trug die Konferenz dazu bei, dass nach einem 20 jährigen "Dornröschenschlaf" die deutsche maritime Wirtschaft auf das weltweit wachsende Interesse an marine mineralische Rohstoffe aufmerksam wurde. Bei fast 100 Teilnehmern von denen mehr als ein Drittel ausländischer Herkunft waren, konnten die Veranstalter sich zuversichtlich darüber Gedanken machen, in welchem Turnus die Konferenz zukünftig stattfinden sollte.
Neben einem umfangreichen wissenschaftlichen und technischen Vortrags- und Posterprogramm, das sich sowohl mit geologisch-lagerstättlichen Aspekten von Manganknollen, Kobalt-reichen Krusten und Massiv-Sulfiden als auch mit ökonomischen, ökologischen und technischen Fragestellungen des Meeresbergbaus befasste, sorgten Icebreaker-Party, ausgedehnte Kaffeepausen und ein köstliches "Conference Dinner" im Ballsaal des "Alten Kurhauses" dafür, dass die "Gespräche am Rande" nicht zu kurz kamen. Mit zwei gut besuchten Exkursionen - zum riesigen Braunkohletagebau "Hambach" und zur Firma WIRTH, die sich neben ihrer Tiefbohrexpertise im Diamantenabbau vor den Küsten Namibias nicht nur beim Auftraggeber de Beers einen hervorragenden Namen geschaffen hat - wurde das Konferenzprogramm am letzten Tag abgerundet.
Abschließend kann festgestellt werden, dass nicht nur die Konferenzveranstalter von der RWTH Aachen und von der Freien Universität Berlin sich über eine äußerst gelungene Konferenz freuen konnten. Auch die Teilnehmer waren sich einig, dass diese Konferenz in Zukunft turnusmäßig stattfinden sollte.
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