Für die Marinen der NATO war der nordatlantische Raum die Versorgungsader, die es zu schützen galt. Die latente U-Boot- Bedrohung durch den Warschauer Pakt führte frühzeitig zu konzeptionellen Überlegungen, die Begleitschiffe von Konvois (i.d.R. Fregatten), die für einen gesicherten Nachschub über den Nordatlantik unverunverzichtbarer Bestandteil der Abschreckung...
Nach 2010 hat das Marinefliegergeschwader 3 »Graf Zeppelin« erneut unter dem Mandat der Operation Atalanta in diesem Jahr mit einem Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion sowie der notwendigen Peripherie am Anti-Piraten-Einsatz am Horn von Afrika teilgenommen. Die Marineflieger aus Nordholz waren Kernbestandteil des 23. deutschen Einsatzkontingentes. Zu den...
Dass der Piraterie nur mit Einsätzen auf See beizukommen wäre, gilt schon lange
als Mär. Vor allem die Infrastruktur der Piraten an der Küste stellt ein relativ klar auszumachendes Ziel dar, dem mit militärischen Mitteln wirkungsvoll beizukommen ist. Diese Erkenntnis setzt sich nun auch in den Vorgaben des Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees (PSK) der EU für...
Die im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr verkleinerte Deutsche Marine muss auch künftig in der Lage sein, eine durchhaltefähige Beteiligung an lang andauernden weltweiten Einsätzen zur Konflikt- und Krisenbewältigung sicherzustellen. Kapitän zur See a.D. Dieter Stockfisch stellt in der Ausgabe Januar 2012 von „Europäische Sicherheit & Technik“ vor, welche...
Die Straße von Hormus ist ein strategisch bedeutendes Nadelöhr für die weltweite Ölversorgung aus dem Persischen Golf. Mit den wiederholten Drohungen des Iran, sie im Falle einer Zuspitzung der Auseinandersetzung um das Atom-Programm Teherans zu blockieren, und den sicherheitspolitischen Konsequenzen befasst sich in der Ausgabe April 2012 von „Europäische...
Im November 2011 wurde U 35, das erste U-Boot aus dem zweiten Los der Klasse 212A, getauft. Kapitän zur See a.D. Dieter Stockfisch geht in der Ausgabe Februar 2012 von „Europäische Sicherheit & Technik“ der Frage nach, durch welche Verbesserungen/Anpassungen und Weiterentwicklungen sich das zweite Los vom ersten unterscheidet.
Nachdem einige Zeit zumindest der gefühlte Eindruck vermittelt worden ist, dass das als Piraterie geführte Verbrecherunwesen an etlichen Küsten und auf See in zuvor betroffenen Gebieten zurückgegangen oder sogar ausgeschaltet worden sei, kann dies zwischenzeitlich längst nicht mehr so wahrgenommen werden. Die Fakten sprechen für sich.
Die Schiffe der Küstenwache vieler Staaten sind gegenwärtig nur schlecht für den Einsatz als Hochsee-Patrouillenboote geeignet. Einerseits besitzen viele vorhandene Schiffe, die vor Einführung der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ, 200-Meilen-Zone) entwickelt wurden, nicht die erforderliche Seeausdauer und das entsprechende Seeverhalten.
Am 5. und 6. Oktober 2011 fand an der Marinetechnikschule in Parow der 13. Marineworkshop der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) mit über 300 Experten/Teilnehmern aus Bundeswehr, Marine, Marineamt, BWB, der Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung statt.
Rund 150 internationale Experten und Vertreter der Marine, von Werften, Behörden und Verbänden sowie der Zulieferindustrie trafen sich im September in Friedrichshafen zum zweitägigen ersten »Worldwide Naval Symposium« der Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen.