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    Wandzeitung Februar 2008: Auftrag erfuellt!

    DBwV Dt. BundeswehrVerband
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    Beschreibung

    Februar Ein Fall fuer Zwei*
    Zahlen, bitte! ‑ oder: Auftrag erfuellt!

    Endlich geschafft! Das Jahr 2008 hat gut begonnen, denn seit dem 1. Januar rollen die Euros in die Taschen der Grundwehrdienstleistenden. Ein wahrer Verbandserfolg! Es fuehlt sich gut an, dass das Geld in der rechten Hosentasche angekommen ist. Glueckwunsch all denen, die dank der oeffentlichen Petition beim Deutschen Bundestag jetzt anstatt der durchschnittlichen 8,18 Euro (Gefreiter) 10,18 Euro pro Tag im Geldbeutel haben. Das sind gute 60 Euro mehr im Monat. Am 11. Dezember wurde der Beschluss im Bundeskabinett gefasst. Die Gesetzesaenderung tritt rueckwirkend zum 1. Januar 2008 in Kraft. Das Bundesministerium der Verteidigung hat sichergestellt, dass uns Wehrsoldempfaengern bereits zum Jahresbeginn das Geld ausgezahlt werden kann. Im Uebrigen werden auch Reservisten und Zivildienstleistende durch die Erhoehung fuer ihren Dienst belohnt.

    Operation „Wehrsold“

    Im Sommer 2006 forderte das „Parlament derWehrpflichtigen“ ‑ eine vom Deutschen BundeswehrVerband (DBwV) ausgerichtete Tagung mit Vertretern der Grundwehrdienstleistenden ‑ die Wehrsolderhoehung. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, unterstuetzte das Anliegen, nachdem es auf unsere Initiative hin im Januar 2007 dem Deutschen Bundestag in einer oeffentlichen Petition angetragen wurde. Die FDP legte einen Gesetzentwurf fuer die Wehrsoldtagessatzerhoehung um zwei Euro im Bundestag vor. Daraufhin machten die verteidigungs- und sicherheitspolitischen Sprecher der Regierungsfraktionen, Rainer Arnold (SPD) und Bernd Siebert (CDU), „Naegel mit Koepfen“: Im Parlament der Wehrpflichtigen im Juli 2007 ueberraschten sie alle Delegierten mit der Unterzeichnung eines weiterfuehrenden Antrages. Dafuer ernteten sie den Dank der Wehrpflichtigen und „Standing Ovations“! Alle uebrigen Fraktionen des Bundestages stimmten der berechtigten Forderung nach einer Erhoehung des Tagessatzes zu. Im Oktober 2007 lud der Petitionsausschuss zu einer oeffentlichen Anhoerung, in der die Beisitzer Grundwehrdienstleistende das Problem noch einmal ausfuehrlich schilderten.

    Das ist nicht alles!

    Die Anpassung des Wehrsoldtagessatzes um zwei Euro war laengst ueberfaellig. Neun Jahre hat es gedauert. Rund 29.000 junge Wehrdienstleistende, Reservisten und Zivis mussten sich erst an das Parlament wenden, damit der offenkundige Missstand wahrgenommen wurde. Unser naechstes Ziel: eine kontinuierliche Anpassung des Wehrsoldes an die Lebenshaltungskosten. Vielleicht wieder ein Fall fuer den Petitionsausschuss. Unser Dank gilt allen Unterstuetzern unseres wichtigen Anliegens. Man sieht: Gemeinsam koennen wir etwas bewegen ‑ so macht Politik Spaß. Daher laden wir Euch herzlich ein, sofern noch nicht geschehen, dem DBwV beizutreten und Euch als GWDL und FWDL fuer die bevorstehende Wehrpflichtigentagung auf Landesebene anzumelden. Auch Ihr koennt dort Eure Erfahrungen und Wuensche vortragen und als Delegierte zur Tagung unseres „Parlaments derWehrpflichtigen“ auf Bundesebene gewaehlt werden, um dann in Berlin mit den Vertretern der Bundespolitik und der militaerischen Fuehrung zu diskutieren. Engagiert Euch als Mitglied des DBwV in Eurer Truppenkameradschaft vor Ort und meldet Euch als Delegierte fuer die Landeswehrpflichtigentagungen an! Mehr Informationen unter: www.dbwv.de oder im Verbandsmagazin.

    Und jetzt: Zahlen, bitte ‑ stimmt so!

    Andreas Ahammer und Stephan Nachtigall
    Die Beisitzer GWDL/FWDL im Bundesvorstand des DBwV

    *Euro


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    • DBwV Dt. BundeswehrVerband
      DBwV Dt. BundeswehrVerband

      Der BundeswehrVerband versteht sich als unabhängige, demokratische Einheits- und Spitzenorganisation zur Vertretung der allgemeinen, ideellen, sozialen und beruflichen Interessen aller aktiven und ehemaligen Soldaten, ihrer Familienangehörigen und Hinterbliebenen gegenüber Parlament, Regierung und Öffentlichkeit.