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Beschreibung
- Defence erzielt mit 10,7% erstmals zweistellige Rendite
- Weltweiter Rückgang der Automobilnachfrage halbiert Automotive-Ergebnis
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern sinkt um 24 MioEUR auf 246 MioEUR
- Operativer Free Cash Flow verbessert sich um 130 MioEUR auf 151 MioEUR
- Dividende mit 1,30 EUR auf Höhe des Vorjahres
Mit einer sehr guten Performance ihrer Defence-Sparte zeigt die Rheinmetall AG, Düsseldorf,
im Geschäftsjahr 2008 Stärke in einem krisenhaften wirtschaftlichen Umfeld. Dank einer stabilen Auftragslage und deutlich gesteigerter Rentabilität im Defence-Bereich kann der Konzern Belastungen im Automotive-Geschäft zum größten Teil ausgleichen.
Klaus Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG:
"Mit unserer Ertragsstärke bei Defence, unserer Kosteneffizienz bei Automotive und der Finanzkraft im Konzern sind wir für die anstehenden Herausforderungen der Weltwirtschaftskrise gut gerüstet. Dank des konjunkturunabhängigen Defence-Geschäfts können wir auch schwierige Situationen erfolgreich bewältigen. Wir werden die Internationalisierung und das Wachstum in der Defence-Sparte weiter gezielt vorantreiben. Bei Automotive sehen wir uns in einer guten Position, um nach der Krise an frühere Erfolge anknüpfen zu können."
Stabiles Niveau bei Umsatz und Rentabilität
Trotz des unerwartet hohen Nachfragerückgangs im Automobilsektor im vierten Quartal 2008 weist der Konzern ein weitgehend stabiles Umsatzniveau aus. Mit 3.869 MioEUR lag der Konzernumsatz 2008 um rund 3% unter dem Vorjahreswert von 4.005 MioEUR. Während Defence einen Zuwachs der Umsatzerlöse um 3% verzeichnen konnte, musste Automotive einen Rückgang in Höhe von 9% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der Anteil der Defence-Sparte am Konzernumsatz erhöhte sich von 44% (2007) auf nunmehr 47%.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) beläuft sich auf 246 MioEUR nach
270 MioEUR im Vorjahr, was einem Rückgang um 9% entspricht. Den größten Ergebnisbeitrag leistete der Defence-Bereich, dessen EBIT um 21% auf den Rekordwert von 194 MioEUR zulegte. Automotive steuerte im zurückliegenden Geschäftsjahr zum Konzernergebnis ein EBIT von 62 MioEUR bei.
Insgesamt stabil zeigt sich die Rentabilität auf Konzernebene. Mit einer EBIT-Rendite von 6,4% im abgelaufenen Geschäftsjahr hält Rheinmetall auch in schwieriger konjunktureller Lage annähernd das Niveau des Vorjahres (2007: 6,7%).
Einen Rückgang von 10% zeigt der Jahresüberschuss von 135 MioEUR (Vorjahr: 150 MioEUR). Nach Abzug der Anteile anderer Gesellschafter von 1 MioEUR (Vorjahr: 5 MioEUR) ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 3,89 EUR, im Vorjahr waren es 4,15 EUR.
Dividende von unverändert 1,30 EUR je Aktie
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 12. Mai 2009 vor, die Dividendenhöhe unverändert zu lassen und wie im Vorjahr 1,30 EUR für jede dividendenberechtigte Aktie auszuschütten. Damit setzt Rheinmetall die kontinuierliche Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre fort.
Eigenkapital erhöht, Nettofinanzverbindlichkeiten reduziert
Aufgrund der konservativen Finanzierungsstrategie zeigt sich der Rheinmetall-Konzern mit einer soliden Finanzierung gut gerüstet für die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten trotz der Akquisition von Unternehmen im Defence-Bereich um 31 MioEUR auf 205 MioEUR zurückgeführt werden; sie setzen sich zusammen aus 408 MioEUR Finanzverbindlichkeiten und 203 MioEUR liquiden Mitteln.
Das Eigenkapital des Rheinmetall Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2008 um 59 MioEUR auf 1.118 MioEUR. Ein konsequentes Projektmanagement führte zu einem deutlich verbesserten Operating Free Cash Flow in Höhe von 151 MioEUR (2008), nach 21 MioEUR im Vorjahr.
Defence mit sattem Auftragspolster ‑ EBIT-Rendite erstmals zweistellig
Der Unternehmensbereich Defence hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2008 von 1.757 MioEUR auf 1.814 MioEUR gesteigert. Der Auftragseingang erreichte mit 1.723 MioEUR annähernd den Vorjahreswert von 1.804 MioEUR und enthält ‑ im Unterschied zum Vorjahr ‑ keine Großaufträge. Der Auftragsbestand hingegen kletterte ‑ insbesondere aufgrund der Übernahme der niederländischen Stork PWV B.V.‑ um 15% auf nunmehr 3.307 MioEUR zum 31. Dezember 2008 und erreichte damit einen neuen Höchstwert.
Das EBIT des Bereichs verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nochmals signifikant um 21% auf 194 MioEUR (Vorjahr: 160 MioEUR). Dadurch wächst die EBIT-Rendite deutlich von 9,1% auf 10,7% und wird erstmals zweistellig. Der Unternehmensbereich übertrifft damit sein mittelfristiges Ziel einer EBIT-Rendite von 10% und erreicht es zwei Jahre früher als geplant.
Durch gezielte Auslands-Akquisitionen und Kooperationen hat Rheinmetall Defence seine Internationalisierung fortgesetzt und neue Geschäftsmöglichkeiten erschlossen. Mit dem Erwerb der niederländischen Stork PWV B.V. und einem Mehrheitsanteil an der südafrikanischen Denel Munitions (Pty) Ltd. wurde die Weltmarktposition weiter ausgebaut und das Produktportfolio komplettiert. Weitere Schwerpunkte setzt Rheinmetall Defence auch in den USA und im Mittleren Osten mit einer Reihe von Großprojekten und Kooperationen.
Rheinmetall Defence wird auch künftig profitieren vom internationalen Trend zur Streitkräfte-Ausrüstung, die den veränderten militärischen Anforderungen bei einer gleichzeitig steigenden Zahl von Auslandseinsätzen gerecht wird. Wichtige Großaufträge der Bundeswehr werden für das Geschäftsjahr 2009 erwartet. Weitere Wachstumschancen leiten sich ‑ neben dem hohen Auftragsbestand ‑ aus den Entwicklungsmöglichkeiten der Neuakquisitionen ab, aus Kooperationen und eigener Präsenz in Wachstumsmärkten sowie aus dem gezielten Ausbau des Service-Geschäfts.
Automotive vom Einbruch der Weltautokonjunktur betroffen
Der Unternehmensbereich Automotive erreichte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von
2.055 MioEUR und unterschritt damit den Vorjahreswert um 194 MioEUR bzw. 9%. In den ersten neun Monaten führte hauptsächlich das schwache US-Geschäft zu Umsatzeinbußen von 45 MioEUR (-3%). Die Umsatzentwicklung im Gesamtjahr war im Wesentlichen durch den Umsatzeinbruch im vierten Quartal von 149 MioEUR oder 27% geprägt, der neben den weiterhin rückläufigen Produktionszahlen in den USA vor allem auf die drastischen Produktionskürzungen der europäischen Automobilhersteller zurückzuführen war. Von den Umsatzrückgängen waren alle Geschäftsbereiche mit Ausnahme des Aftermarket-Geschäfts betroffen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Unternehmensbereichs Automotive beträgt im zurückliegenden Geschäftsjahr 62 MioEUR. Vom Rückgang gegenüber dem Vorjahr von
58 MioEUR entfallen allein 42 MioEUR auf das vierte Quartal. Daraus errechnet sich eine EBIT-Rendite von 3,0% für 2008, nach 5,3% im Vorjahr.
Mit einem breit angelegten Maßnahmenpaket schafft der Unternehmensbereich derzeit alle Voraussetzungen dafür, gestärkt aus der Absatzkrise in der Automobilwirtschaft hervorzugehen. Dabei profitiert Kolbenschmidt Pierburg schon heute von den internationalen Produktions-
standorten. Die im Rahmen von Ergänzungstarifverträgen in den vergangenen Jahren schon vereinbarten Restrukturierungen an deutschen Standorten werden beschleunigt umgesetzt. Ein zusätzliches Kosteneffizienzprogramm zielt darauf ab, jährliche Einsparungen von mindestens 50 Millionen Euro zu erreichen. Investitionen wurden signifikant zurückgefahren, im Personalbereich leisten flexible Arbeitszeitmodelle und Kurzarbeit wichtige Beiträge zur Kostensenkung.
Ausblick: Respektables Konzernergebnis 2009
Insgesamt sind bei Rheinmetall die Voraussetzungen gegeben, um in 2009 auf Basis der aktuellen Expertenschätzungen für den Automarkt auch unter Berücksichtigung von möglichen Restrukturierungsmaßnahmen im Unternehmensbereich Automotive ein respektables Konzernergebnis zu erwirtschaften, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als in den vergangenen Jahren.
Dabei sind verlässliche Prognosen für die Automotive-Sparte auf Grund der gegebenen Unsicherheiten in der Marktentwicklung über den Verlauf des Geschäftsjahres 2009 derzeit
nicht möglich.
Im Unternehmensbereich Defence rechnet Rheinmetall für das Geschäftsjahr 2009 mit der Fortsetzung des Wachstumskurses, der sich auf einen gesicherten, hohen Auftragsbestand und das Potential neuer Aufträge stützen kann. Für das Geschäftsjahr 2009 erwartet Rheinmetall im Defence-Geschäft einen Umsatz von 1,9 MrdEUR mit einer Rendite von 10%.
- Weltweiter Rückgang der Automobilnachfrage halbiert Automotive-Ergebnis
- Ergebnis vor Zinsen und Steuern sinkt um 24 MioEUR auf 246 MioEUR
- Operativer Free Cash Flow verbessert sich um 130 MioEUR auf 151 MioEUR
- Dividende mit 1,30 EUR auf Höhe des Vorjahres
Mit einer sehr guten Performance ihrer Defence-Sparte zeigt die Rheinmetall AG, Düsseldorf,
im Geschäftsjahr 2008 Stärke in einem krisenhaften wirtschaftlichen Umfeld. Dank einer stabilen Auftragslage und deutlich gesteigerter Rentabilität im Defence-Bereich kann der Konzern Belastungen im Automotive-Geschäft zum größten Teil ausgleichen.
Klaus Eberhardt, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG:
"Mit unserer Ertragsstärke bei Defence, unserer Kosteneffizienz bei Automotive und der Finanzkraft im Konzern sind wir für die anstehenden Herausforderungen der Weltwirtschaftskrise gut gerüstet. Dank des konjunkturunabhängigen Defence-Geschäfts können wir auch schwierige Situationen erfolgreich bewältigen. Wir werden die Internationalisierung und das Wachstum in der Defence-Sparte weiter gezielt vorantreiben. Bei Automotive sehen wir uns in einer guten Position, um nach der Krise an frühere Erfolge anknüpfen zu können."
Stabiles Niveau bei Umsatz und Rentabilität
Trotz des unerwartet hohen Nachfragerückgangs im Automobilsektor im vierten Quartal 2008 weist der Konzern ein weitgehend stabiles Umsatzniveau aus. Mit 3.869 MioEUR lag der Konzernumsatz 2008 um rund 3% unter dem Vorjahreswert von 4.005 MioEUR. Während Defence einen Zuwachs der Umsatzerlöse um 3% verzeichnen konnte, musste Automotive einen Rückgang in Höhe von 9% gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der Anteil der Defence-Sparte am Konzernumsatz erhöhte sich von 44% (2007) auf nunmehr 47%.
Das Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) beläuft sich auf 246 MioEUR nach
270 MioEUR im Vorjahr, was einem Rückgang um 9% entspricht. Den größten Ergebnisbeitrag leistete der Defence-Bereich, dessen EBIT um 21% auf den Rekordwert von 194 MioEUR zulegte. Automotive steuerte im zurückliegenden Geschäftsjahr zum Konzernergebnis ein EBIT von 62 MioEUR bei.
Insgesamt stabil zeigt sich die Rentabilität auf Konzernebene. Mit einer EBIT-Rendite von 6,4% im abgelaufenen Geschäftsjahr hält Rheinmetall auch in schwieriger konjunktureller Lage annähernd das Niveau des Vorjahres (2007: 6,7%).
Einen Rückgang von 10% zeigt der Jahresüberschuss von 135 MioEUR (Vorjahr: 150 MioEUR). Nach Abzug der Anteile anderer Gesellschafter von 1 MioEUR (Vorjahr: 5 MioEUR) ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 3,89 EUR, im Vorjahr waren es 4,15 EUR.
Dividende von unverändert 1,30 EUR je Aktie
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 12. Mai 2009 vor, die Dividendenhöhe unverändert zu lassen und wie im Vorjahr 1,30 EUR für jede dividendenberechtigte Aktie auszuschütten. Damit setzt Rheinmetall die kontinuierliche Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre fort.
Eigenkapital erhöht, Nettofinanzverbindlichkeiten reduziert
Aufgrund der konservativen Finanzierungsstrategie zeigt sich der Rheinmetall-Konzern mit einer soliden Finanzierung gut gerüstet für die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die Nettofinanzverbindlichkeiten konnten trotz der Akquisition von Unternehmen im Defence-Bereich um 31 MioEUR auf 205 MioEUR zurückgeführt werden; sie setzen sich zusammen aus 408 MioEUR Finanzverbindlichkeiten und 203 MioEUR liquiden Mitteln.
Das Eigenkapital des Rheinmetall Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2008 um 59 MioEUR auf 1.118 MioEUR. Ein konsequentes Projektmanagement führte zu einem deutlich verbesserten Operating Free Cash Flow in Höhe von 151 MioEUR (2008), nach 21 MioEUR im Vorjahr.
Defence mit sattem Auftragspolster ‑ EBIT-Rendite erstmals zweistellig
Der Unternehmensbereich Defence hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2008 von 1.757 MioEUR auf 1.814 MioEUR gesteigert. Der Auftragseingang erreichte mit 1.723 MioEUR annähernd den Vorjahreswert von 1.804 MioEUR und enthält ‑ im Unterschied zum Vorjahr ‑ keine Großaufträge. Der Auftragsbestand hingegen kletterte ‑ insbesondere aufgrund der Übernahme der niederländischen Stork PWV B.V.‑ um 15% auf nunmehr 3.307 MioEUR zum 31. Dezember 2008 und erreichte damit einen neuen Höchstwert.
Das EBIT des Bereichs verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr nochmals signifikant um 21% auf 194 MioEUR (Vorjahr: 160 MioEUR). Dadurch wächst die EBIT-Rendite deutlich von 9,1% auf 10,7% und wird erstmals zweistellig. Der Unternehmensbereich übertrifft damit sein mittelfristiges Ziel einer EBIT-Rendite von 10% und erreicht es zwei Jahre früher als geplant.
Durch gezielte Auslands-Akquisitionen und Kooperationen hat Rheinmetall Defence seine Internationalisierung fortgesetzt und neue Geschäftsmöglichkeiten erschlossen. Mit dem Erwerb der niederländischen Stork PWV B.V. und einem Mehrheitsanteil an der südafrikanischen Denel Munitions (Pty) Ltd. wurde die Weltmarktposition weiter ausgebaut und das Produktportfolio komplettiert. Weitere Schwerpunkte setzt Rheinmetall Defence auch in den USA und im Mittleren Osten mit einer Reihe von Großprojekten und Kooperationen.
Rheinmetall Defence wird auch künftig profitieren vom internationalen Trend zur Streitkräfte-Ausrüstung, die den veränderten militärischen Anforderungen bei einer gleichzeitig steigenden Zahl von Auslandseinsätzen gerecht wird. Wichtige Großaufträge der Bundeswehr werden für das Geschäftsjahr 2009 erwartet. Weitere Wachstumschancen leiten sich ‑ neben dem hohen Auftragsbestand ‑ aus den Entwicklungsmöglichkeiten der Neuakquisitionen ab, aus Kooperationen und eigener Präsenz in Wachstumsmärkten sowie aus dem gezielten Ausbau des Service-Geschäfts.
Automotive vom Einbruch der Weltautokonjunktur betroffen
Der Unternehmensbereich Automotive erreichte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von
2.055 MioEUR und unterschritt damit den Vorjahreswert um 194 MioEUR bzw. 9%. In den ersten neun Monaten führte hauptsächlich das schwache US-Geschäft zu Umsatzeinbußen von 45 MioEUR (-3%). Die Umsatzentwicklung im Gesamtjahr war im Wesentlichen durch den Umsatzeinbruch im vierten Quartal von 149 MioEUR oder 27% geprägt, der neben den weiterhin rückläufigen Produktionszahlen in den USA vor allem auf die drastischen Produktionskürzungen der europäischen Automobilhersteller zurückzuführen war. Von den Umsatzrückgängen waren alle Geschäftsbereiche mit Ausnahme des Aftermarket-Geschäfts betroffen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Unternehmensbereichs Automotive beträgt im zurückliegenden Geschäftsjahr 62 MioEUR. Vom Rückgang gegenüber dem Vorjahr von
58 MioEUR entfallen allein 42 MioEUR auf das vierte Quartal. Daraus errechnet sich eine EBIT-Rendite von 3,0% für 2008, nach 5,3% im Vorjahr.
Mit einem breit angelegten Maßnahmenpaket schafft der Unternehmensbereich derzeit alle Voraussetzungen dafür, gestärkt aus der Absatzkrise in der Automobilwirtschaft hervorzugehen. Dabei profitiert Kolbenschmidt Pierburg schon heute von den internationalen Produktions-
standorten. Die im Rahmen von Ergänzungstarifverträgen in den vergangenen Jahren schon vereinbarten Restrukturierungen an deutschen Standorten werden beschleunigt umgesetzt. Ein zusätzliches Kosteneffizienzprogramm zielt darauf ab, jährliche Einsparungen von mindestens 50 Millionen Euro zu erreichen. Investitionen wurden signifikant zurückgefahren, im Personalbereich leisten flexible Arbeitszeitmodelle und Kurzarbeit wichtige Beiträge zur Kostensenkung.
Ausblick: Respektables Konzernergebnis 2009
Insgesamt sind bei Rheinmetall die Voraussetzungen gegeben, um in 2009 auf Basis der aktuellen Expertenschätzungen für den Automarkt auch unter Berücksichtigung von möglichen Restrukturierungsmaßnahmen im Unternehmensbereich Automotive ein respektables Konzernergebnis zu erwirtschaften, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als in den vergangenen Jahren.
Dabei sind verlässliche Prognosen für die Automotive-Sparte auf Grund der gegebenen Unsicherheiten in der Marktentwicklung über den Verlauf des Geschäftsjahres 2009 derzeit
nicht möglich.
Im Unternehmensbereich Defence rechnet Rheinmetall für das Geschäftsjahr 2009 mit der Fortsetzung des Wachstumskurses, der sich auf einen gesicherten, hohen Auftragsbestand und das Potential neuer Aufträge stützen kann. Für das Geschäftsjahr 2009 erwartet Rheinmetall im Defence-Geschäft einen Umsatz von 1,9 MrdEUR mit einer Rendite von 10%.
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