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    Kirsch: Mehr soziale Absicherung durch verbesserte Einsatzversorgung

    DBwV Dt. BundeswehrVerband
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    Beschreibung

    Berlin (ots) - Zum Antrag der Regierungskoalition zur
    "Verbesserung der Regelungen zur Einsatzversorgung" erklärt der
    Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberst Ulrich
    Kirsch:

    Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag entsenden die
    Soldatinnen und Soldaten in Einsatzgebiete auf der ganzen Welt. Hohe
    Gefährdungen und starke Belastungen sind tägliche Wegbegleiter
    unserer Streitkräfte. Aus Afghanistan werden wöchentlich Anschläge
    und Gefechte gemeldet; zur Einsatzrealität gehören zum Teil schwer
    Verwundete und Gefallene. Bundesregierung und Bundestag tragen
    deshalb eine besondere Verantwortung für die soziale Absicherung der
    im Einsatz versehrten Soldatinnen und Soldaten und für die
    Hinterbliebenen der Gefallenen.

    In den vergangenen Jahren ist vor diesem Hintergrund schon viel
    erreicht worden. Jedoch muss der Gesetzgeber an entscheidenden
    Punkten nachbessern. Deshalb fordert der Deutsche BundeswehrVerband
    notwendige Anpassungen in der Einsatzversorgung. Dazu gehört eine
    Verbesserung in der Versorgung für versehrte Soldaten auf Zeit, für
    freiwillig länger dienende Wehrpflichtige und Reservisten respektive
    ihre Hinterbliebenen. In dieser Frage gibt es noch ein
    Ungleichgewicht im Vergleich zu den Berufssoldaten. Das
    Einsatzweiterverwendungsgesetz ist in den Bereichen Rückwirkung,
    Voraussetzungen und Probezeit im neuen Beschäftigungsverhältnis
    nachzubessern. Den Soldatinnen und Soldaten, die an einer
    Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, muss der Nachweis
    einer "Verwundung der Seele" unbedingt erleichtert werden.

    Politik und Gesellschaft müssen wissen: Die Soldatinnen und
    Soldaten der Bundeswehr tragen mit den Einsätzen ein
    Alleinstellungsmerkmal. Keine andere Berufsgruppe ist im Einsatz für
    das Gemeinwohl einer derart dauerhaften Gefährdung ausgesetzt, keine
    andere Berufsgruppe wird auf der Grundlage von Befehl und Gehorsam in
    Einsätze entsandt. Für den Deutschen BundeswehrVerband ist es
    selbstverständlich, dass die verbesserte Absicherung auch für die
    zivilen Beschäftigten im Einsatz gelten muss.

    Der DBwV dankt dem Verteidigungspolitischen Sprecher der
    CDU/CSU-Fraktion, Ernst-Reinhard Beck MdB, sowie den Abgeordneten
    Henning Otte und Jürgen Hardt für ihr Engagement im Interesse der
    Soldatinnen und Soldaten und für die maßgebliche Mitgestaltung des
    Antrags.

    Originaltext: DBwV Dt. BundeswehrVerband
    Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/12472
    Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_12472.rss2

    Pressekontakt:
    Wilfried Stolze, Tel.: 030/80470330

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      DBwV Dt. BundeswehrVerband

      Der BundeswehrVerband versteht sich als unabhängige, demokratische Einheits- und Spitzenorganisation zur Vertretung der allgemeinen, ideellen, sozialen und beruflichen Interessen aller aktiven und ehemaligen Soldaten, ihrer Familienangehörigen und Hinterbliebenen gegenüber Parlament, Regierung und Öffentlichkeit.