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    HDW richtet sich auf veränderte Bedingungen im Wettbewerb aus - Handelsschiffbau bleibt erhalten -- Rund 750 Mitarbeiter werden bis Mai 2004 die Werft verlassen

    Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW)
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    Beschreibung
    Mit einem umfassenden Restrukturierungsprogramm will sich die Kieler Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW) auf die dramatisch verschlechterten Rahmenbedingungen des internationalen Wettbewerbs im Handels- aber heute auch in Teilen des Marineschiffbaus ausrichten. Ziel ist, die Werft überlebens- und wettbewerbsfähig im Überwasser- wie Unterwasserschiffbau zu erhalten und den Werft-Standort Kiel zu sichern. Dies bedeutet, daß HDW auch in Zukunft U-Boote, Marine-Überwasserschiffe, kleine Kreuzfahrtschiffe, Fähren, Megayachten und Spezialschiffe bauen will.

    Dabei setzt HDW besonders auf ihre hohe Engineering-Kompetenz in Entwicklung und Konstruktion, die sie beim Bau modernster U-Boote, dem Einstieg in die Brennstoffzellen-Technologie ebenso wie beim Bau anspruchsvoller Überwasserschiffe ‑ Marine- und Handelsschiffe - bewiesen hat. Nach realistischer Betrachtung der Aussichten für neue, verlustfreie Aufträge im Überwasserschiffbau muß die Werft jedoch ihre Fertigungs-Strukturen den veränderten Verhältnissen anpassen, die vor allem auf die Verarbeitung von großen Mengen Stahl ausgelegt sind. In Zukunft muß HDW sich auf kleinere, aber komplexe und technisch anspruchsvolle Schiffe im Handels- und Marineschiffbau konzentrieren.

    Vor diesem Hintergrund hat heute der Vorstand der HDW dem Betriebsrat der Werft ein Konzept zur Restrukturierung der Werft vorgestellt, das die Verringerung der Mitarbeiterzahl um rund 750 von 3.400 auf 2.650 vorsieht. Von den damit verbundenen betriebsbedingten Entlassungen sind im wesentlichen Mitarbeiter des Überwasserschiffbaus und in geringerem Ausmaß Mitarbeiter des Unterwasserschiffbaus betroffen. Die Lehrwerkstatt von HDW ist ausgenommen. HDW wird weiter in gewohntem Umfang ausbilden. Der Personalabbau wird stufenweise ab September 2003 beginnen und soll im Mai 2004 beendet sein. Der Vorstand der HDW wird jetzt mit dem Wirtschaftsausschuß das Restrukturierungskonzept weiter beraten und anschließend mit dem Betriebsrat über Interessenausgleich und Sozialplan Verhandlungen aufnehmen.

    Der Vorstand betont, daß die anstehenden Maßnahmen nicht im Zusammenhang mit Gerüchten über einen eventuellen Zusammenschluß mit den ThyssenKrupp-Werften stehen. Vielmehr geht es darum, HDW und den Werftenstandort Kiel sicherer zu machen und darüber hinaus dem Unternehmen alle strategischen Optionen offen zu halten.
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    • Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW)
      Howaldtswerke-Deutsche Werft AG (HDW)

      Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) – ein Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems – steht für hochwertige, ausgereifte Schiffbautechnologien und Fertigungsverfahren. Die Kieler Werft ist Weltmarktführer bei der Entwicklung und beim Bau nicht-nuklearer Uboote. Hier entstanden u.A. die bekannten Ubootklassen 209, 212A und 214. Seit 1960 hat HDW...