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    Deutsches Marinemuseum in Wilhelmshaven wird Partner im DMKN

    Deutsches Marinemuseum
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    Beschreibung

    Das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven

    Im Blickpunkt ‑ Deutsche Marinen seit 1848
    In Wilhelmshaven am Verbindungshafen unweit des städtischen Wahrzeichens, der Kaiser-Wilhelm-Brücke, befindet sich das Deutsche Marinemuseum. Schon heute ist das Freigelände mit dem auf dem Trockenen liegenden Unterseeboot ex U10 im Zentrum nicht zu übersehen. Wie das daneben im Wasser liegende Minenjagdboot ex WEILHEIM vermittelt ein Rundgang über das Schiff einen unmittelbaren Eindruck von den Lebens- und Arbeitsumständen der Soldaten der Bundesmarine, die auf ihm dienten. In diesem Jahr wird das Museum um eine weitere Attraktion reicher werden: der 2003 außer Dienst gestellte Lenkwaffenzerstörer Mölders wird zum größten Museumskriegsschiff Deutschlands hergerichtet und voraussichtlich im Laufe des Sommers zum Museumsgelände verlegt werden.

    Unittelbar ist dies Erleben an Bord der begehbaren Großexponate. Enge, der Geruch von Öl und schummriges Licht bestimmen den Eindruck auf „U10“ und vermitteln eine Vorstellung vom Alltag an Bord. Die Ausstellung im Haupthaus dagegen ist licht und von nüchterner Sachlichkeit geprägt. Die klare und unaufdringliche Gestaltung tritt hinter den Originalen zurück und schafft Raum für die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
    Die Dauerausstellung steht unter dem Motto „Menschen, Zeiten, Schiffe“ und zeigt die Entwicklung deutscher Marinegeschichte von 1848 bis zur Gegenwart. Wie die heutige Deutsche Marine führte die erste deutsche Marine die Farben schwarz-rot-gold. Sie entstand im Konflikt mit dem benachbarten Königreich Dänemark und entsprang nationalem Einigungs- und Geltungsbedürfnis. In der späteren kaiserlichen Marine steigerte sich dies zum Weltmachtstreben; ein Gedanke, der auch die Marinepläne im Zweiten Weltkrieg prägte. Doch zeigt das Deutsche Marinemuseum mehr als die Pläne großer Köpfe. Zu den Ausstellungsinhalten gehört auch die Geschichte derjenigen namenlosen Soldaten, die 1917 durch schlechte Lebensbedingungen und unerfüllte Hoffnungen zur Meuterei auf den Linienschiffen animiert wurden. Oder die Geschichte derjenigen, die 1945 in der Endphase eines unmenschlichen Krieges aus eigenem Antrieb Millionen Flüchtlingen aus Ostpreußen die Flucht über See ermöglichten. Genauso ist sie die Geschichte derjenigen, die wenige Jahre später auf beiden Seiten Deutschlands die Schnellboote der neugegründeten Marinen bemannten. Während sie sich auf der Ostsee begegneten, war das Land durch den Eisernen Vorhang geteilt.

    Ein attraktives Rahmenprogramm mit Vortragsveranstaltungen und Sonderausstellungen rundet das Museumsprogramm ab. Sie decken im Jahr 2005 die gesamte Epoche deutscher Marinegeschichte ab. Vom 28. Januar bis 10. April wird die Ausstellung „Ein Sachse erobert die Weltmeere. Zur Biographie Admiral Brommys“ das Leben des Seezeugmeisters und Befehlshaber der ersten deutschen Marine darstellen. Daran schließt sich vom 29. April bis 30. Oktober die Ausstellung „Abeking und Rasmussen ‑ Entwicklung im Schiffbau vom Streichhobel zum SWATH“ an. In der Ausstellung „Unsere Marine“ im November und Dezember schließlich stellt sich die heutige Marine in Modell und Text vor.

    Das Deutsche Marinemuseum ist vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, in den übrigen Monaten von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintrittskarten sind direkt in der Ausstellung für € 7,50 (Erwachsene), € 4,00 (Kinder von 6 bis 14 Jahren) und € 18,00 (Familienkarte) erhältlich.

    Weitere Infos:
    Deutsches Marinemuseum
    Südstrand 125
    26382 Wilhelmshaven
    Tel.: (0 44 21) 410 61
    Fax: (0 44 21) 410 63

    In den Sommermonaten rundet eine marinehistorische Hafenrundfahrt den Museumsbesuch ab.
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      Deutsches Marinemuseum

      Das Deutsche Marinemuseum zeigt die 160-jährige Geschichte deutscher Marinen mit ihren Aufgaben und Schicksalen im Wandel der Zeit.