Neustrukturierung für die Zukunft
Das 1.Ubootgeschwader hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren strukturell erheblich den veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen angepasst und gleichzeitig modernisiert. Dies äußert sich besonders auffällig in der Reduzierung von 20 U-Booten der Klassen U205 und U206A auf mittelfristig 6 U-Boote des Typs U212A. Darüber hinaus spiegeln auch die Zusammenlegung zweier Geschwader in das einzig verbliebene 1.Ubootgeschwader unter dem Dach der Einsatzflottille 1 sowie die Umrüstung eines Schnellboottenders in die einzigartige U-Bootunterstützungseinheit „Main“ die strukturellen Anpassungen an die veränderten Rahmenbedingungen wider. Die vorgezogene Außerdienststellung der im 1.Ubootgeschwader verbliebenen sechs U-Boote Kl. 206A wird im Jahr 2011 abgeschlossen sein und hat dem Modernisierungsprozess zusätzliches Momentum gegeben. Diese Zielstruktur kann den Anforderungen der Konzeption der Bundeswehr, jederzeit zwei U-Boote in unterschiedlichen Operationsgebieten einsetzen zu können, nach Anpassung der Personalstruktur voll gerecht werden. Betrachtet man das gewandelte sicherheitspolitische Umfeld, so liegen die Aufgabenschwerpunkte maritimer Operationen auch zukünftig im Bereich der Einsätze zur Konfliktverhütung, Krisenbewältigung und Bekämpfung des internationalen Terrorismus, wobei sich das Operationsgebiet auf die küstennahen Gewässer (Confined and Shallow Waters) konzentriert.
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