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    U-Boote der Klasse U212A - 1.Ubootgeschwader mit modernsten Booten für zukünftige Aufgaben

    K & K Medienverlag-Hardthöhe GmbH
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    Beschreibung
    Seit der Indienststellung des Unterseebootes U1 im Jahr 1906 haben U-Boote das Bild der deutschen Marinen beeinflusst; in manchen Phasen der Geschichte sogar maßgeblich geprägt. Die Zukunft dieser Waffengattung wird nunmehr mit den modernsten, konventionellen U-Booten der Welt (U212A) fortgeschrieben, von denen U31 bis U34 bereits fester Bestandteil sind und die Schwesterboote U35 und U36 in Kürze das 1.Ubootgeschwader ergänzen werden. Während die technischen Besonderheiten dieser neuen Generation außenluftunabhängiger U-Boote mittlerweile auch in der Öffentlichkeit weitgehend bekannt sind, erscheint in Diskussionen das Wissen über deren Auftrag zumeist noch durch Eindrücke aus Filmen wie „Das Boot“ bestimmt zu sein – einer Zeit, die mit den heutigen Bedrohungen nur noch wenig gemein hat. Tatsächlich sind die deutschen U-Boote schon lange keine „grauen Wölfe“ mehr, sondern hervorragend für zukünftige, multinationale Aufgaben geeignet.

    Neustrukturierung für die Zukunft

    Das 1.Ubootgeschwader hat sich in den vergangenen fünfzehn Jahren strukturell erheblich den veränderten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen angepasst und gleichzeitig modernisiert. Dies äußert sich besonders auffällig in der Reduzierung von 20 U-Booten der Klassen U205 und U206A auf mittelfristig 6 U-Boote des Typs U212A. Darüber hinaus spiegeln auch die Zusammenlegung zweier Geschwader in das einzig verbliebene 1.Ubootgeschwader unter dem Dach der Einsatzflottille 1 sowie die Umrüstung eines Schnellboottenders in die einzigartige U-Bootunterstützungseinheit „Main“ die strukturellen Anpassungen an die veränderten Rahmenbedingungen wider. Die vorgezogene Außerdienststellung der im 1.Ubootgeschwader verbliebenen sechs U-Boote Kl. 206A wird im Jahr 2011 abgeschlossen sein und hat dem Modernisierungsprozess zusätzliches Momentum gegeben. Diese Zielstruktur kann den Anforderungen der Konzeption der Bundeswehr, jederzeit zwei U-Boote in unterschiedlichen Operationsgebieten einsetzen zu können, nach Anpassung der Personalstruktur voll gerecht werden. Betrachtet man das gewandelte sicherheitspolitische Umfeld, so liegen die Aufgabenschwerpunkte maritimer Operationen auch zukünftig im Bereich der Einsätze zur Konfliktverhütung, Krisenbewältigung und Bekämpfung des internationalen Terrorismus, wobei sich das Operationsgebiet auf die küstennahen Gewässer (Confined and Shallow Waters) konzentriert.
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