Der Stoff, der die Schiffe antreibt, ist eigentlich nicht viel mehr als Unrat. Jenes schwere Bunkeröl, welches die internationale Handelsflotte in Millionen von Tonnen tankt, ist ein Abfallprodukt aus der Erdölverarbeitung ‑ das, was nach der Destillation oder dem so genannten Cracken am Ende einer Reihe von Verfahren als letzter Stoff übrig bleibt. Dieses schwefel-, schwermetall-, asche und sedimenthaltige Rückstandsöl müsste normalerweise teuer entsorgt werden. Aber ganz im Gegenteil - es wird zu Brennstoff aufgearbeitet und immer teurer verkauft. Vor drei Jahren noch kostete eine Tonne Schweröl um die 200 US-Dollar, heute je nach Qualität 600 US-Dollar, mit steigender Tendenz. Die durch den Verbrennungsprozess auf den Weltmeeren erzeugten klimaschädlichen Emissionen belasten unsere Umwelt in erheblichem Maße, generieren außerdem sauren Regen durch Schwefeldioxid
und belasten die Atmosphäre mit Feinstaub.
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Quelle: Beluga Shipping
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