»Die deutschen Seehäfen sind bedeutende Schnittstellen des internationalen Güterverkehrs. Dem Ausbau der Seehafenanbindungen kommt daher auch weiterhin oberste Priorität zu.«
Die internationale Finanzmarktkrise und der Konjunkturabschwung werden auch in der maritimen Logistik ihre Spuren hinterlassen. Mittel- und langfristig bleiben die deutschen Seehäfen jedoch auch weiterhin auf Wachstumskurs. Ihrer Hinterlandanbindungen müssen daher bedarfsgerecht ausgebaut werden.
Der Rückgang der Auslandsnachfrage beeinträchtigt auch die Umschlagentwicklung in den deutschen Seehäfen. Die Nachfrageschwäche wichtiger Industrieländer und Absatzregionen hat sich in unseren Häfen bereits Ende 2008 bemerkbar gemacht. Dennoch haben einzelne Häfen zweistellige Zuwachsraten im Gesamtumschlag erzielt. Im Containerverkehr profi tieren dabei Hafenstandorte mit Terminalbeteiligungen internationaler Großreeder. Die Reedereien sorgen dafür, dass diese Anlagen gut ausgelastet sind. Wir rechnen daher 2008 mit einem Wachstum des Gesamtumschlags der deutschen Seehäfen um knapp 3 Prozent auf 320 Mio. t. Dies ist ein neues Rekordergebnis. Angesichts der schwierigen Lage der Weltwirtschaft verdeutlicht dieses Ergebnis die Stärke des Seehafenstandortes Deutschland.
Quelle: Schiff & Hafen | Januar 2009 | Nr. 1
-
0.23 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.


