Der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) der Deutschen Marine kehrt von einer 145-tägigen Ausbildungsreise in die Heimathäfen Wilhelmshaven und Kiel zurück. Nach fast fünf Monaten hat der Verband dann etwa 25.000 Seemeilen zurückgelegt, was etwa 46.300 Kilometern entspricht und rechnerisch mit einer Erdumrundung gleichzusetzen wäre. Zum EAV gehören die Fregatte F 219 „Sachsen“ der SACHSEN- Klasse, zugleich Flaggschiff, die Fregatte F 214 „Lübeck“ der BREMEN-Klasse aus Wilhelmshaven sowie der Einsatzgruppenversorger (EGV) A 1412 „Frankfurt am Main“ der BERLIN-Klasse aus Kiel.
Der Auftrag des EAV ist die Ausbildung der Stammbesatzungen sowie von Offiziersanwärtern der Marine. Ein weiteres Ziel ist die Vorbereitung der Besatzungen auf Auslandseinsätze. Die fünfmonatige Seereise führte in die Länder Spanien, Brasilien, Curaçao, Kolumbien, USA, Kanada und Großbritannien. Dabei wurden insgesamt 13 Häfen in 9 Ländern angelaufen. Zahlreiche internationale Beziehungen wurden dadurch aufgebaut, gefestigt und intensiviert. An Bord der Schiffe befanden sich insgesamt 220 Offi zieranwärterinnen und Offi zieranwärter, welche im Zuge ihrer Ausbildung zum Marineoffi zier auf den Schiffen des Verbandes mitfuhren, um Seefahrt hautnah zu erleben und das seemännische Handwerk an Bord praktisch zu erlernen. Insgesamt haben 650 deutsche Marinesoldaten, davon 56 Frauen an dieser großen Auslandsseereise teilgenommen. Des Weiteren nahm der Verband als ein Schwerpunkt dieser Fahrt an zwei multinationalen Manövern - NOBLE MANTA und UNITAS GOLD - teil.
Quelle: Hardthöhenkurier 3/2009
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