Die Erdoberfläche ist zu 72 Prozent von Wasser bedeckt. Der größte Teil davon wird durch Meere gebildet. Über die riesigen Flächen streicht beinahe unablässig der Wind, der auf ihren Oberflächen zum Teil meterhohe Wellen bildet. Wer einmal ihre Gewalt erfahren hat, ahnt, welche Energie sich darin verbirgt.
Diese Tatsache hat immer wieder die Phantasie vieler Ingenieure angeregt, Techniken zu entwickeln, mit denen Wellen als Antrieb für die Energieerzeugung genutzt werden können.
Angesichts klimatischer und ökologischer Veränderungen drängt die Zeit, schonend mit den Ressourcen umzugehen. Abgesehen von langfristigen Folgen, die sich aus dem Raubbau von Erdöl, Erdgas und Kohle ergeben, resultieren daraus Umweltbelastungen bis hin zu kriegerischen Auseinandersetzungen.
Die Folgen des Klimawandels und die wachsende Energienachfrage Chinas und Indiens bei gleichzeitig abnehmenden Rohstoffvorkommen erfordern schnelles Handeln beim Ausbau der erneuerbaren Energien.
Unsere Verfahren zur Energieerzeugung aus Kohle, Öl oder Gas tragen nachweislich zum Klimawandel und zur Erderwärmung bei. Die unter Emissionsgesichtspunkten vorteilhafte Atomenergie bringt bezüglich Abbau der Uranvorräte und Endlagerung andere, nicht minder große Gefahren für Mensch und Umwelt. Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fordert daher: „Dieses Jahrhundert muss zum Zeitalter der Energie- innovation werden!“ Innovative Methoden in der Erzeugung und in der Verteilung von Energie sind Voraussetzung für die Erhaltung der Umwelt und des sozialen Friedens.
Quelle: Brandl Motor
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