Dass die von Schiffen ausgehenden Umweltbelastungen in Zukunft deutlich zunehmen werden, ist hinlänglich bekannt. CO2, Stickoxide und Schwefeloxide belasten zunehmend die Umwelt und insbesondere die Küstenregionen und Häfen. Angesichts der wachsenden Handelsflotte wird sich - sollten keinen entsprechenden politischen Regelungen getroffen werden - dieses Problem stetig vergrößern.
Die von der Hans Böckler Stiftung und der IGM Küste in Auftrag gegebene Studie benennt Handlungsfelder, die dem Schiffbau jenseits der gegenwärtigen Krisenszenarien Optionen für die Zukunft bieten können. Ausgehend von einer Darstellung der gegenwärtigen Rahmenbedingungen wird deutlich, mit welchen Mitteln die von der Schifffahrt ausgehenden Umweltbelastungen vermindert werden können. Es werden politische Handlungsempfehlungen formuliert, die sowohl Impulse für die deutsche Schiffbauindustrie als auch Verbesserungen in der Umwelt- und Energiebilanz von Schiffen nach sich ziehen würden.
Die Ergebnisse der von der Agentur für Struktur- und Personalentwicklung GmbH (AgS) durchgeführten Studie belegen zudem, dass der Weg zu einer umweltgerechten Schifffahrt die Chance bietet, die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des deutschen Schiffbaus nachhaltig zu sichern.
Die Studie erhalten Sie bei der IG Metall Küste:
http://www.igmetall-kueste.de/php/index.php?portalid=3
Quelle: IGM Bezirk Küste / Hans-Böckler-Stiftung
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