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    Nur Vergangenheit oder schon Geschichte? ‑ Die Stahlkrise im deutschen U-Boot-Bau

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    Der Neuaufbau der Bundesmarine in den 50er Jahren wurde vorwiegend von Marinetechnikern der Kriegsgeneration gestaltet.Manchen steckte noch die sogenannte Torpedokrise aus den Anfangsjahren des Krieges in den Knochen.Nun mussten sie schon nach wenigen Jahren auch in der neuen Ära einen herben technischen Rückschlag hinnehmen.Und wieder war die U-Boot-Waffe davon betroffen. Diesmal drohte die Gefahr für die Boote und ihre Besatzungen allerdings nicht ‑ wie damals ‑ aufgrund frontuntauglicher Torpedos, sondern die Gefährdung leitete sich aus der Festigkeit des Druckkörpers her. Sie begleitete die Besatzungen somit ständig und unmittelbar, also auch im Übungsbetrieb und in Zeiten der Entspannung. Was war geschehen? Die Bundesrepublik Deutschland rüstete auf.Und zu den ersten großen Projekten Ende der 50er Jahre gehörte ein neues U-Boot. Die deutschen U-Boot-Bauer hatten dabei den Ehrgeiz, auf dem Boden ihrer Weltkrieg II-Erfahrungen das modernste Boot der Welt zu bauen. Es sollte nicht nur den hohen Anforderungen der Festigkeit, insbesondere der Schockfestigkeit, genügen, sondern es musste auch amagnetisch sein, um gegen die Gefährdung von Minen und die Entdeckung durch magnetische Ortungssysteme aus der Luft geschützt zu sein.



    Quelle: MarineForum 7/8-2009
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