Historie
Aufbauend auf einem Kriegsfischkutterrumpf ist die Nordwind
unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Ketsch
fertiggestellt worden.
Von 1956 bis 2006 wurde sie mit wenigen Unterbrechungen im
Dienst der Marineschule Mürwik für die seemännische Grundausbildung
des Offiziernachwuchses der Deutschen Marine genutzt.
Sie zählt damit zu den Einheiten mit den längsten Nutzungszeiten
der Deutschen Marine.
Die großzügige Unterstützung unserer Freunde, Förderer und
Sponsoren ermöglichte es uns, das Boot im Jahr 2008 zu erwerben
und der Nachwelt zu erhalten.
Seefahrt erleben
Nach einer erfolgreichen Saison im letzten Jahr wird die Nordwind
auch im Jahr 2010 wieder für Tagesfahrten und Mehrtagestörns
entlang der deutschen Nord- und Ostseeküste angeboten.
Im Rahmen des Törnplans beteiligt sich die Nordwind an
allen maritimen Großveranstaltungen im deutschen Küstenbereich.
Sie haben damit die Möglichkeit, exklusiv an den Windjammerparaden
unmittelbar teilzunehmen oder Ihren individuellen
Wünschen entsprechend die Seefahrt zu erleben und sich
dabei auch unter Anleitung in den Bordbetrieb einzubringen.
Die museumseigene Crew (Skipper, zwei Mann und Smutje)
gewährleistet den sicheren Seebetrieb unter Motor. In Absprache
mit dem Skipper und bei Unterstützung der eingeschifften
Gäste ist auch der Segelbetrieb möglich. Zusätzlich kann die
Nordwind an der Museumspier oder während der Törns bei maritimen
Großveranstaltungen in den jeweiligen Häfen als exklusive
Veranstaltungsplattform für Empfänge genutzt werden.
Rahmenbedingungen und Preise in der Saison 2010
Die Nordwind wird komplett mit Besatzung zur individuellen
Nutzung durch den Charterer entlang eines festgelegten
Törns oder einer Route angeboten. Dabei werden ‑ entsprechend
der Bestellung ‑ neben dem Nutzungsentgelt noch
die Verpflegungskosten/Getränke in Rechnung gestellt.
Quelle: Deutschen Marinemuseum
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