BILANZ 2008 Die vorgelegte Bilanz 2008 sowie die geplanten Aufgaben für 2009 zeugen von dem vielseitigen Aufgabenspektrum des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das in diesem Jahr insbesondere die Klima- und Klimafolgenforschung stärker in den Mittelpunkt rücken will
Der Klimawandel macht nach den Worten von BSH-Präsidentin Monika Breuch-Moritz einen nachhaltigen Umgang mit den Meeren noch dringlicher, da sie im globalen Klimasystem ein wesentliches Element darstellen. Deshalb werde das BSH alles daran setzen, durch seine Kompetenzen und meereskundlichen Daten dazu beizutragen, die Kenntnisse über mögliche Auswirkungen des Klimawandels für die maritimen Wirtschaftszweige weiter zu verbessern.
Für deutsche Unternehmen, die bei der Entwicklung neuer Umwelttechnologien für Seeschiffe oft vorangehen, bedeutet dies eine gute Chance, sich auch international zu positionieren ‑ selbst in Zeiten ökonomischer Unsicherheiten, zeigte sich Monika Breuch-Moritz überzeugt. Dies werde auch auf der 6. Nationalen Maritimen Konferenz Ende März in Rostock eines der Themen sein.
Themen:
- Meeresüberwachung
- Umweltschutz in der Schifffahrt
- Ballastwasser-Übereinkommen
- Gewässerverunreinigungen
- Marine Raumordnung
- Windpark-Projekte
- Ostsee-Pipeline
- Seevermessung und Wracksuche
- Nautisches Informationssystem
- Ausblick
- Klimaüberwachung
- Meeresumweltschutz
- Umweltschutz in der Seeschifffahrt
- Offshore-Aktivitäten
- Verkehrssicherheit in Nord- und Ostsee
- Neue Antarktis-Seekarten
- Vorhersage- und Sturmflutwarndienste
- Geodaten
- Projekte
- Schiffssicherheit
Quelle: Schiff & Hafen | Februar 2009 | Nr. 2
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