Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben das weltweite Sicherheitsbewusstsein verändert. Der Terrorismus stellt eine neue Dimension der Bedrohung unserer Freiheit dar. „Al Quaeda“ ist dabei der Sinnbegriff für den weltumspannten islamistischen Terrorismus geworden. Das Netzwerk von fanatisierten, militanten, religiösen Eiferern, die zu jeder Bluttat entschlossen sind, erfordert den entschlossenen Widerstand aller freiheitsliebenden Staaten der Welt. Typische Merkmale des fanatischen Terrorismus sind Sprengstoffattentate oder in besonders perfider Form die Selbstmordattentate mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen das Leben zu nehmen oder zu verletzen. Anschläge gegen lebenswichtige Infrastruktureinrichtungen, vollbesetzte Restaurants, auf Fußballstadien oder Bereichen mit hohen Menschenansammlungen stellen Terrorszenarien dar, auf die die Gesellschaft vorbereitet sein muss, um sie rechtzeitig abwehren zu können. Es liegt auf der Hand, wie schwer das gerade in einer hochkomplexen und offenen Gesellschaft wie der unsrigen ist. Letzte Sicherheit kann und wird es nie geben.
Moderne Verkehrsmittel, wie Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe, sind einerseits mögliche Ziele für Terroristen, aber auch geeignete Instrumente terroristischer Gewalttaten. Die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA oder der 11. März 2004 in Madrid haben dies in dramatischer Weise ins Bewusstsein gebracht. Die Sorge um den Schutz und das Wohl der Bevölkerung führen zu grundlegenden Änderungen unseres bisherigen freizügigen Umgangs mit solchen Verkehrsmitteln.
Quelle: Deutscher Nautischer Verein von 1868 e.V.
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