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Marine Umweltschutztechnik

 
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Beschreibung

Die hier behandelte marine Umweltschutztechnik beschränkt sich auf Schadstoffverunreinigungen im Wasser, insbesondere durch Öl. Die diesbezügliche Umweltschutztechnik kennt folgende Bereiche:

  • Verhütung von Öl- oder Chemikalienunfällen
  • Überwachung auf See und auf Binnengewässern
  • Öl-/Chemikalienunfallbekämpfung
  • Entsorgung von schadstoffbelasteten Komponenten von ausgedienten maritimen Anlagen.

    Weltweit, wo Tanker Öl transportieren oder wo in Offshoreanlagen Öl gewonnen wird, passieren immer wieder Ölunfälle, trotz größter Vorsichtsmaßnahmen. Für die Bekämpfung von Ölunfällen gibt es mechanische, chemische und biologische Verfahren, die je nach Wassertiefe, Seegang, Strömung sowie Ölart und -menge mehr oder weniger geeignet sind, Ölunfälle zu bekämpfen. Am gebräuchlichsten sind mechanische Geräte in Verbindung mit Schiffen.

    Die Nachfrage nach Geräten zur Ölunfallbekämpfung ist beachtlich, es vergeht kaum eine Woche, wo keine Anfragen aus dem Ausland in Deutschland eingehen. Mit zunehmendem Umweltschutzbewußtsein auch in Schwellenländern und in Staaten der ehemaligen Sowjetunion und gleichzeitiger verstärkter Ölgewinnung im Offshorebereich z.B. des Kaspischen Meeres und der russischen Arktis wird die Nachfrage steigen.

    Für den Bereich „Entsorgung maritimer Anlagen“ werden auf Grund internationaler Abkommen in den nächsten 20 Jahren allein im europäischen Raum ca. 200 Offshore-Plattformen zurückgebaut werden müssen. Die schadstoffbelasteten Module dieser Anlagen werden in landgestützten Entsorgungszentren dekontaminiert. Der Entsorgungsprozess zum Schutz der Umwelt ohne die Rückbaumaßnahmen wird auf jährlich 200 Mio. € geschätzt.
    Quelle: Strategiepapier zur Förderung der Meerestechnik der GMT
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