MBDA Deutschland meldete am 22. September die erstmalige erfolgreiche Erprobung eines Laserstrahls mit 10 kW Leistung über eine Distanz von 2.300 Meter und einem Höhenunterschied von 1.000 Meter. Dabei wurde unter realen Umweltbedingungen die Verfolgung dynamischer Ziele sowie Wirkung im Ziel bestätigt. Nach Aussage von MBDA bewies die im Auftrag des BWB durchgeführte Testreihe mit dem Laserdemonstrator, dass die Entwicklung von Laserwaffen für Kräfteschutzaufgaben grundsätzlich unter Verwendung der gegenwärtig verfügbaren Technologie möglich ist. Das ausdrückliche Ziel ist die Entwicklung einer sogenannten C-RAM (Counter Rocket, Artillery and Mortar/Contra Raketen, Artillerie und Mörser) Laserwaffe, die Feldlager und andere militärische Ziele schützen soll.
Für die Bekämpfung kleiner, schnell-anfliegender Ziele im Entfernungsbereich von 1.000 bis 3.000 Meter gelten Laserstrahlen aufgrund ihrer Energiebündelung und ihrer extrem hohen Geschwindigkeit als besonders geeignet. Voraussetzung ist die Entwicklung von Lasersystemen mit hoher Laserleistung und hoher Strahlbündelung. Um diese Leistung zu erreichen, verwendet MBDA Deutschland das patentierte Prinzip der geometrischen Kopplung mehrerer Einzellaser. Die zentralen Voraussetzungen für die Entwicklung eines C-RAM Laser-Waffensystem- Demonstrators sind anhand dieser Technologie geschaffen, heißt es in der MBDA-Pressemeldung.
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