Interviewrunde mit Heinrich Blume zum Thema „Sicherheit auf den Weltmeeren: Aktuelle Bedrohung des Seeverkehrs durch Piraterie“
Die Küsten Südostasiens, die See um die philippinische und indonesische Inselwelt wurde damals noch von den europäischen Reedereien kaum angelaufen. Es soll dort aber immer schon Piraterie in kleinem Stil gegeben haben, aber zum Beispiel nicht auf die großen Schiffe des Bremer Norddeutschen Lloyd. Selbst Mitte 1980 war die Malakka-Straße kein besonderes Revier, sie ist heute der Brennpunkt der Piraterie überhaupt, der kleinen Gelegenheitsgangster, wie auch der organisierten Piraterie, geführt von regelrechten Syndikaten.
Die Zunahme und die Bedeutung des Seeverkehrs stehen einem Zuwachs an Bedrohungen durch Piraterie und geopolitische Unwägbarkeiten gegenüber.
Für die ökonomische Entwicklung und Stabilität sowohl der Industrienationen als auch der Schellen- und Entwicklungsländer haben sichere Seewege größte Bedeutung. Gleichzeitig hat die Verwundbarkeit des Seeverkehrs durch immer besser gerüstete Piraten bei oftmals regional schwierigen politischen Verhältnissen zugenommen.
In dieser Interviewrunde diskutieren Experten Ausmaß und Erscheinungsformen von Piraterie. Fragen zum Umfang der ökonomischen Risiken, zu geeigneten Strategien sowie zu den sicherheitspolitischen Optionen (Marine) bilden den Kern der Aussagen.
Ein Ausblick auf die Entwicklung der nächsten 5 ‑ 10 Jahre schließt die Interviewrunde ab.
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