Als deutsche Projektpartner waren der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr, die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland an der Erstellung der Studie „POWER Transnational Offshore Wind Supply Chain Study” beteiligt.
Die untersuchten Nordseeregionen einschließlich der Regionen Bremen/Bremerhaven/nordwestliches Niedersachsen und Nordfriesland "sind eindeutig führend bei der Entwicklung der Offshore-Windenergie. Dies betrifft sowohl die Realisierung von Offshore-Windparks, den geplanten Offshore-Ausbau als auch die nachgewiesenen Unternehmenskompetenzen in der Region. Einzeln besitzen die vier Regionen (Bremen/Bremerhaven/nordwestliches Niedersachsen, Nordfriesland, East of England, Dänemark und Niederlande) nicht alle Kompetenzen, aber gemeinsam bieten sie eine einmalige und vollständige Wertschöpfungskette”, hebt Westwood hervor. Er regt daher an, dass die Regionen verstärkt bei der Entwicklung der Offshore-Windenergie kooperieren.
Die Studie hat die vorhandene Wertschöpfungskette für die am POWER-Projekt beteiligten Länder Deutschland, Großbritannien, Dänemark und die Niederlande untersucht. Mit einem geschätzten Auftragsvolumen von 7,6 Milliarden Euro im Offshore-Windenergie-Markt kommt der Experte von Douglas-Westwood Ltd. zu dem Ergebnis, dass im Nordseeraum in den nächsten fünf Jahren 59 Prozent der weltweiten Investitionen in Offshore-Wind getätigt werden.
Die Präsentation der Studie erfolgte im Rahmen des Projekttreffens der POWER-Regionen in Lowestoft (Großbritannien) am 30.03.2006, an dem über 100 Unternehmensvertreter aus der Region „East of England” teilnahmen. Sie ist ab Ende April unter www.offshore-power.net abrufbar. Eine Zusammenfassung steht unter der gleichen Adresse bereits zur Verfügung.
Das POWER-Projekt wird gefördert mit Mitteln des EU-Programms Interreg III B.
Quelle: http://www.bis-bremerhaven.de/
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