Festhalten! - Ohne Schraubenverbindungen geht bei Windenergieanlagen gar nichts. Schließlich müssen Turm, Rotor, Getriebe und Generator auch im Sturm eine gute Figur abgeben. Schraube ist aber nicht gleich Schraube
Eine 50-Jahres-Böe kommt einmal in 50 Jahren ‑ statistisch betrachtet. Mit etwas Glück muss eine Windenergieanlage (WEA) mit geplanten 20 Jahren Lebensdauer diesem Naturereignis niemals standhalten. Doch wenn so ein Windstoß mit voller Wucht gegen eine Turbine drückt, dann sollte es nirgends knirschen oder gar bersten. Deshalb werden Windenergieanlagen schon bei der Konstruktion auf die maximale Böe vorbereitet. Spezialisten berechnen dazu alle möglichen Lastfälle mit ihren Computerprogrammen oder testen die Komponenten im Labor ‑ wenn es sein muss, bis sie aufgeben. Den Schraubenverbindungen, von denen es in Windrädern Tausende gibt, kommt dabei eine ganz besondere Rolle zu. Sie werden über die Jahre immens belastet.
Quelle: nonstop 3/2008 (S.47-48)
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