Mal weht der Wind, mal weht er nicht. Die Windenergie könne daher niemals eine Alternative zur Atomenergie oder der aus Kohle werden ‑ so lautet ein häufig zitiertes Argument gegen diese Form erneuerbarer Energie. Tatsächlich beweist eine gerade publizierte, weltweit Aufsehen erregende Studie von Cristina L. Archer und Mark Z. Jacobson, zwei Forschern an der kalifornischen Stanford Universität, das exakte Gegenteil. nonstop sprach mit Cristina L. Archer.
NONSTOP: Würde man die Kraft der Winde technisch effektiv ausnutzen,
könne man mit ihr den weltweiten Bedarf an elektrischer
Energie decken ‑ so lautet die Quintessenz Ihrer Studie. Dies
erscheint auf den ersten Blick eine sehr gewagte These.
ARCHER: Keineswegs. Tatsächlich muss man sich nicht einmal
sonderlich anstrengen, um jene geeigneten Orte auf der
Welt zu finden, die, wie beispielsweise in Europa in der
Nordsee, für Windkraftanlagen sehr gut geeignet sind.
Quelle: Germanischer Lloyd - nonstop (4/2005)
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