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Beschreibung
Es wird der Vorschlag zur technischen Entwicklung und zum Bau eines Forschungseisbrechers AURORA BOREALIS (Projektname) zur Erforschung des Arktischen Ozeans und zur Durchführung von Tiefseebohrungen in meereisbedeckten Seegebieten beschrieben.
Der Arktische Ozean ist das einzige Teilbecken des Weltmeeres, das bisher nicht von den Spezialschiffen des Tiefseebohrprojektes (DSDP) oder des Ozeanbohrprogramms (ODP) aufgesucht werden konnte, weil keines der benutzten Bohrschiffe eisbrechende Qualitäten hatte. Die langfristige Geschichte des arktischen Ozeans und seiner Wassermassen ist daher unbekannt, sie ist jedoch zur Erklärung der historischen Veränderlichkeit der Ozeanographie und des Klimas des Weltmeeres unverzichtbar.
Es ist darum geplant einen innovativen arktischen Forschungseisbrecher zu entwickeln, um die Bedürfnisse der Polarforschung in den europäischen Ländern zu befriedigen. Der neue Eisbrecher sollte lange, internationale und interdisziplinäre Expeditionen während aller Jahreszeiten bis in den zentralen Arktischen Ozean zulassen. Gleichzeitig sollte der Forschungseisbrecher mit den technischen Einrichtungen zur Durchführung von Tiefseebohrungen ausgerüstet sein. Dieser Eisbrecher könnte daher als eine sogenannte alternative Plattform einen europäischen Beitrag zu IODP (Integrated Ocean Drilling Program; geplant für die Zeit nach 2003) darstellen. Die technischen Einrichtungen zur Durchführung von Tiefseebohrungen wären nur während des Sommers zu benutzen und sollten auswechselbar sein, damit der Eisbrecher in den anderen Jahreszeiten als ein modernes Polarforschungsschiff von anderen Disziplinen der Polarforschung genutzt werden kann. Die technischen Erfordernisse des Tiefseebohrens und des Einsatzes von ROVs (Remote Operated Vehicles) erfordern eine Maschinenkraft, die groß genug sein muss, um gegen eine treibende Meereisdecke auf Station bleiben zu können; das Schiff muss auch mit dynamischer Positionierung ausgerüstet sein.
Das Schiff weist ein völlig neues technisches Konzept auf welches sich insbesondere durch folgende Merkmale auszeichnet:
Vollständige Bohrausrüstung für wissenschaftliches Bohren
Innovativer Antrieb und die Möglichkeit des dynamischen Positionierens über Tiefseebecken Maschinenkraft die groß genug ist, um gegen treibendes Meereis auf Position zu bleiben und das ganze Jahr im zentralen arktischen Ozean zu operieren
Moonpools für die Durchführung von wissenschaftlichem Bohren und das Ausbringen und Einholen von wissenschaftlichem Gerät (ROV, AUV, Verankerungen, Multicorer, Netzte, etc.)
Mission-spezifische, flexible und mobile Laborausrüstungen / Standardcontainermaße
Der neue Eisbrecher ist als ganzjährig verfügbare Forschungsplattform geplant, die auch unter extremsten Bedingungen (Winter) interdisziplinäre und internationale Polarforschung ermöglicht. Der Kostenrahmen beläuft sich auf ca. 500 Mio. DM für Entwicklung und Bau und ca. 25 Mio. DM jährlich für den Betrieb.
Ein effizienter Einsatz eines neuen, zusätzlichen Forschungseisbrechers erfordert wegen der Größe der bestehenden Einrichtungen der Polarforschung in den europäischen Ländern die Bildung eines Konsortiums mehrerer Länder, verbunden mit der Verpflichtung zu institutionellen Programmen in der marinen Polarforschung, um die Qualität der Wissenschaft und die fortgesetzte gründliche Nutzung eines neuen Forschungseisbrechers während aller Jahreszeiten sicherzustellen.
Quelle: ma-tec-netz
Der Arktische Ozean ist das einzige Teilbecken des Weltmeeres, das bisher nicht von den Spezialschiffen des Tiefseebohrprojektes (DSDP) oder des Ozeanbohrprogramms (ODP) aufgesucht werden konnte, weil keines der benutzten Bohrschiffe eisbrechende Qualitäten hatte. Die langfristige Geschichte des arktischen Ozeans und seiner Wassermassen ist daher unbekannt, sie ist jedoch zur Erklärung der historischen Veränderlichkeit der Ozeanographie und des Klimas des Weltmeeres unverzichtbar.
Es ist darum geplant einen innovativen arktischen Forschungseisbrecher zu entwickeln, um die Bedürfnisse der Polarforschung in den europäischen Ländern zu befriedigen. Der neue Eisbrecher sollte lange, internationale und interdisziplinäre Expeditionen während aller Jahreszeiten bis in den zentralen Arktischen Ozean zulassen. Gleichzeitig sollte der Forschungseisbrecher mit den technischen Einrichtungen zur Durchführung von Tiefseebohrungen ausgerüstet sein. Dieser Eisbrecher könnte daher als eine sogenannte alternative Plattform einen europäischen Beitrag zu IODP (Integrated Ocean Drilling Program; geplant für die Zeit nach 2003) darstellen. Die technischen Einrichtungen zur Durchführung von Tiefseebohrungen wären nur während des Sommers zu benutzen und sollten auswechselbar sein, damit der Eisbrecher in den anderen Jahreszeiten als ein modernes Polarforschungsschiff von anderen Disziplinen der Polarforschung genutzt werden kann. Die technischen Erfordernisse des Tiefseebohrens und des Einsatzes von ROVs (Remote Operated Vehicles) erfordern eine Maschinenkraft, die groß genug sein muss, um gegen eine treibende Meereisdecke auf Station bleiben zu können; das Schiff muss auch mit dynamischer Positionierung ausgerüstet sein.
Das Schiff weist ein völlig neues technisches Konzept auf welches sich insbesondere durch folgende Merkmale auszeichnet:
Vollständige Bohrausrüstung für wissenschaftliches Bohren
Innovativer Antrieb und die Möglichkeit des dynamischen Positionierens über Tiefseebecken Maschinenkraft die groß genug ist, um gegen treibendes Meereis auf Position zu bleiben und das ganze Jahr im zentralen arktischen Ozean zu operieren
Moonpools für die Durchführung von wissenschaftlichem Bohren und das Ausbringen und Einholen von wissenschaftlichem Gerät (ROV, AUV, Verankerungen, Multicorer, Netzte, etc.)
Mission-spezifische, flexible und mobile Laborausrüstungen / Standardcontainermaße
Der neue Eisbrecher ist als ganzjährig verfügbare Forschungsplattform geplant, die auch unter extremsten Bedingungen (Winter) interdisziplinäre und internationale Polarforschung ermöglicht. Der Kostenrahmen beläuft sich auf ca. 500 Mio. DM für Entwicklung und Bau und ca. 25 Mio. DM jährlich für den Betrieb.
Ein effizienter Einsatz eines neuen, zusätzlichen Forschungseisbrechers erfordert wegen der Größe der bestehenden Einrichtungen der Polarforschung in den europäischen Ländern die Bildung eines Konsortiums mehrerer Länder, verbunden mit der Verpflichtung zu institutionellen Programmen in der marinen Polarforschung, um die Qualität der Wissenschaft und die fortgesetzte gründliche Nutzung eines neuen Forschungseisbrechers während aller Jahreszeiten sicherzustellen.
Quelle: ma-tec-netz
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