letzten U-Boot-Entwicklungen, die noch von den Realitäten des Kalten Krieges bestimmt wurden. Als Nachfolgegeneration der LOS ANGELES-Klasse vorgesehen, waren sie die amerikanische Antwort auf die ab Anfang der 1980er Jahre nach und nach in Dienst kommenden russischen U-Boote der TYPHOON und AKULA-Klasse.
Die Entscheidung zu ihrem Bau fiel im Jahre 1982. Der Bauauftrag für das Typschiff wurde Anfang 1989 vergeben. Ursprünglich war eine Anzahl von 29 Einheiten geplant, aber nur drei wurden tatsächlich in Auftrag gegeben und gebaut.
Rückblickend betrachtet dürfte die SEAWOLF-Klasse das kontroverseste
Schiffbauprogramm der amerikanischen Marine darstellen. Die Kennung der Einheiten weicht von den bisher in der US-Navy üblichen Regeln ab, wonach die nächstfolgende SSN-Nummer 774 hätte vergeben werden müssen. Mit SSN 21 sollte aber auf die Tatsache verwiesen werden, dass sich die U-Boot-Klasse für das 21. Jahrhundert im Zulauf befindet.
Quelle: MarineForum
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