Ein hohes Gut für die seemännisch interessierte Jugend, ein hohes Gut für die Marine
Der wehrpflichtige deutsche Marinesoldat ist seit Jahrzehnten Mitgestalter unserer maritimen Welt. Nicht nur, dass er in fremden Häfen als Botschafter in Blau zur Pflege internationaler Partnerschaften beiträgt, er wird durch seinen Dienst auch zu einem Mitglied desjenigen Teils der Gesellschaft,welcher maritimes Verständnis entwickelt und befördert.
Er lernte und lernt die Bedeutung der Meere als Einsatzgebiete kennen. Er nahm einst wahr, dass die Bündnisverteidigung im Kalten Krieg auch eine Verteidigung Deutschlands von außerhalb bedeutete, und er registriert heute, dass die Interessen des Landes und der europäischen Union zum großen Teil in weit entfernten Regionen verteidigt werden müssen. Er bekommt durchaus authentisch vermittelt, dass Multinationalität ein sicherheitspolitisches Markenzeichen aller Marinen ist.
Die mehr oder weniger bewusste Wahrnehmung dieser großen Zusammenhänge ‑ ein eher abstraktes Gut für die maritim orientierte Gesellschaft ‑ geht einher mit einer sehr konkreten Wertschöpfung unserer Wehrpflicht: Sie prägt Charakter, Gemeinsinn und Selbstbewusstsein der seemännisch interessierten Jugend.
Quelle: MarineForum
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