Sicherheitspolitik, Schengen-Abkommen und illegale Migration
Vom 12. bis 13. April 2005 veranstaltete die Fachzeitschrift EUROPÄISCHE SICHERHEIT der Verlagsgruppe Koehler-Mittler ihre erste sicherheitspolitische Fachtagung gemeinsam mit der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) unter dem Titel »European Colloquium. Internal and External Security Aspects ‑ Mutual Interdependence and the Need for a European Perspective« in Berlin.
Die mit hochkarätigen Fachreferenten und versiertem Publikum besetzte Tagung fand in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund statt und wurde moderiert vom Präsidenten der BAKS, Dr. Rudolf Adam sowie vom Präsidenten von EuroDefense Deutschland, Konteradmiral a.D. Jörk-Eckart Reschke.
Der Schwerpunkt der Tagung widmete sich in vier wesentlichen Vorträgen der Verbindung zwischen äußerer und innerer Sicherheit der Europäischen Union sowie der Grenzsicherung und der illegalen Migration.Der langjährige Leiter der Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union, Dr. Klemens Fischer, eröffnete die Vortragsreihe mit grundsätzlichen Anmerkungen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Sicherheitspolitik der EU.
Die besondere Sicherheitslage Italiens war Gegenstand der Erläuterungen von Dr. Vincenzo Delicato ‑ im Innenministerium zuständig für Migration und Grenzpolizei ‑ sowie Major Dr. Giuseppe Battaglia aus dem Bereich Bekämpfung des Organisierten Verbrechens im Hauptquartier der Carabinieri.
Im Schwerpunkt auf äußere Sicherheit konzentriert referierte Generalmajor Herreweghe, Deputy Director General European Union Military Staff, den Stand der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.
Ein Beispiel für die Organisation der Grenzsicherheit im erweiterten Europa durch ein Beitrittsland gab der Generalmajor der Ungarischen Grenzpolizei Istvan Samu.
Nachfolgend sind die wichtigsten Tagungsinhalte wiedergegeben.
Quelle: MarineForum
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