Rund 200 Natur- und Sozialwissenschaftler arbeiten im PIK daran, aufzuzeigen, welch fundamentale Konsequenzen das menschliche Tun hat und wie der fahrlässige Umgang mit dem dynamischen, reaktiven System Erde die Lebensgrundlagen von Menschen anderer Länder und künftiger Generationen gefährdet. Schon 1824 beschrieb der französische Physiker Jean-Baptiste Fourier, wie Spurengase in der Atmosphäre das Klima erwärmen. Ende des 19. Jahrhunderts legte der schwedische Nobelpreisträger Svante Arrhenius dar, dass eine Verdopplung des Kohlendioxidgehalts der Erdatmosphäre zu vier bis sechs Grad Celsius globaler Erwärmung führt. Jetzt nimmt auch die Öffentlichkeit verstärkt Notiz von den Konsequenzen der selbst eingeleiteten Entwicklung.
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