Das Jahr 2007 war für die deutsche Schiffbauindustrie alles in allem ein gutes Jahr. Es war gekennzeichnet durch eine nochmalige Verbesserung der Auftragslage und durch das aktive Bemühen von Industrie und Politik, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Werften und der deutschen Zulieferindustrie weiter auszubauen.
Der seit 2002 anhaltende Nachfrageboom im weltweiten Schiffsneubau hat sich entgegen manchen Erwartungen auch 2007 ungebrochen fortgesetzt. Vor dem Hintergrund eines weiter wachsenden Welthandels übertrafen die rd. 3500 neuen Auftragseingänge der ersten drei Quartale mit 64,4 Mio. CGT bereits das Bestellvolumen des gesamten Vorjahres und erhöhten damit die weltweiten Auftragsbestände weiter auf fast 10 000 Schiffe mit 168 Mio. CGT. Auch die deutschen Schiffbauunternehmen und Zulieferbetriebe konnten 2007 erneut von dieser anhaltend starken Nachfrage nach Neubauten profitieren und berichten über eine weiterhin positive Auftragsentwicklung im Handelsschiffneubau. So standen den Ablieferungen der Werften im Wert von 2,0 Mrd. Euro neue Aufträge im Wert von 3,3 Mrd. Euro gegenüber. Der Auftragsbestand wuchs damit weiter und umfasst jetzt mit knapp 15 Mrd. Euro fast den fünffachen Wert der gesamten Jahresproduktion von 2006.
Quelle: Schiff & Hafen, Januar 2008, S. 24-26.
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