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    Branche wuchs 2007 um 13,8 Prozent

    Deutsches Maritimes Kompetenz Netz GmbH
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    Beschreibung

    Branche rechnet für 2008 mit 14 Prozent Wachstum

    Anlässlich der Presseinformation des Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) für den Bereich Schiffbau- und Offshore- Zulieferindustrie am 8. Juli 2008 in Hamburg wurden die Zahlen von 2007 vorgestellt und der Blick in die Zukunft gerichtet, der bei einem Zuwachs für 2008 von 14 Prozent nicht rosiger sein kann.

    Das Vorstandsmitglied Dr. Hogrebe erläuterte die Zahlen und gab einen Ausblick bis 2011. Dabei sprach er davon, dass die Branche sich im sogenannten Schweinezyklus befindet, das heißt, dass es einen periodischen Auf- und Abschwung gibt, der alle 7 Jahre seinen Hochpunkt, bzw. Tiefpunkt hat. Zurzeit boomen die Märkte und bevor es einen Einbruch gibt wird eine Sättigungsphase vorgeschaltet sein, die möglicher Weise Ende 2008 beginnt. Der explosionsartige Auftragsbestand wuchs im vergangenen Jahr von 6908 Einheiten auf 10.055 Schiffen an. Problematisch ist dabei, dass sowohl die Werften als auch die Zulieferer und Reeder an ihre Kapazitätsgrenzen gelangt sind, die Überhitzung wird also abgekühlt. Kapazitätsengpässe können nur geschlossen werden durch Produktionsverlagerung ins Ausland. Am Beispiel des Maschinenbau wird die Auftragslage offensichtlich, aber auch die Kapazitätsgrenzen, denn hier betragen die Lieferzeiten bereits 26 bis 28 Monate und bei Getrieben 20 bis 22 Monate.

    Allerdings versetzt die gute finanzielle Situation die Wirtschaft in die Lage zu investieren und Innovationen zu stemmen, um den technischen Vorsprung der Branche auszubauen und so wettbewerbsfähig, auch in der Zukunft zu bleiben.
    Problematisch ist der Anstieg der Rohpreise, was zu deutlichen Preissteigerungen führt und an den Verbraucher weitergegeben werden wird.

    Die Beschäftigungsentwicklung ist zunehmend, allerdings, können 5% bis 8% Stellen im hochqualifizierten Personalbereich nicht besetzt werden, und zwar nicht nur bei den Ingenieuren sondern auch in den Ausbildungsberufen der Branche. Dies ist offenbar auf die kontinuierlich schlechter werdende Ausbildung der Hochschulen und Schulen der letzten Jahrzehnte zurück zu führen. Hier ist die Politik gefordert, das zu ändern. Diese Entwicklung führt allerdings dazu, das viele Firmen dazu übergehen eigene Ausbildung, insbesondere im Facharbeiterbereich anzubieten. Im politischen Bereich kann es zu Veränderungen kommen, sollte Obama der zukünftige Präsident der USA werden und wie vermutet Einfuhrzölle einführen. Dies würde Deutschland den Exportweltmeister am fühlbarsten treffen.


    Klaus-Peter Timm
    DMKN-Redaktion

    Auf dem Bild zu sehen: (v.l.n.r.) Herr Schlegel, Herr Hogrefe, Herr Schliephack, Herr Daum, Herr Stövhase

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    Herausgebende Organisation
    • Deutsches Maritimes Kompetenz Netz GmbH
      Deutsches Maritimes Kompetenz Netz GmbH

      Zur Förderung der Kooperation und des Austauschs in der maritimen Branche haben das Deutsche Marine Institut, die Marine-Offizier-Vereinigung (MOV) e.V. und die Marine-Offizier-Hilfe (MOH) e.V. gemeinsam mit Kooperationspartnern das Deutsche Maritime Kompetenz Netz ins Leben gerufen.